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Ein Schritt in Richtung neues Wohnbaugebiet in Kalbe

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Von: Hanna Koerdt

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Die Eugenie-Schildt-Straße in Kalbe
Die Regenentwässerung entlang der Eugenie-Schildt-Straße wird nächstes Jahr saniert. Dafür wird die Straße voll gesperrt. Die Maßnahme ist Grundlage zur Erschließung des Eigenheimbaugebietes. © Hanna Koerdt

Schon lange plant die Kommune ein Eigenheimbaugebiet auf dem Areal zwischen Eugenie-Schildt-Straße, Salzwiese und Siedlungsweg in Kalbe. Im kommenden Jahr wird ein wichtiger Schritt dahin getan: Die Regenentwässerung entlang der Eugenie-Schildt-Straße wird saniert.

Kalbe – Nach dem aktuellen Stand zum Wohnbaugebiet fragte während der Einwohnerfragestunde Dietrich Ritzmann. „Die Regenentwässerung ist partiell eingebrochen“, erklärte Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth, der bei der Sitzung ebenfalls anwesend war, und diese müsste erst saniert werden, was unmittelbar mit dem Baugebiet zusammenhänge. Denn dieses soll später über dieselben Leitungen entwässert werden. Im kommenden Sommer, voraussichtlich Juni oder Juli 2023, sollen die Umbaumaßnahmen an der Straße starten, kündigte Ruth an, erst danach erfolge die Erschließung des Wohnbaugebietes. „Die gesamte Straße wird geöffnet“, teilt der Bürgermeister weiterhin auf Nachfrage der AZ mit. Und zwar auf dem Abschnitt ab der Alten Bahnhofstraße bis vor die Zufahrt des Getränkemarktes. Dementsprechend wird dieser Abschnitt während der Bauzeit auch voll gesperrt sein. Wie lange, steht noch nicht fest, die Maßnahme ist aktuell noch in Planung.

Die Regenentwässerung ist Sache der Kommune, es handelt sich aber um eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Gardelegener Wasserverband, der beabsichtigt, die Schmutzwasserkanäle zu erneuern. Unter der Eugenie-Schildt-Straße auf einer Länge von 400 Metern und unter den Salzwiesen auf einer Länge von 80 Metern. Zehn Schachtbauwerke und zehn Hausanschlüsse sind davon betroffen. Die Maßnahme ist eingeplant, muss aber erst innerhalb des Wirtschaftsplans beschlossen werden. Die Sitzung hierzu findet kommende Woche statt.

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