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Betreuung in den Kitas meist gesichert

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Von: Hanna Koerdt

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Die Kita Waldspatzen in Brunau
Die Kita „Waldspatzen“ in Brunau ist coronabedingt diese Woche geschlossen. Ausbrüche und Quarantänen gab es aber schon in allen Kalbenser Kitas. © Maik Bock

Fast täglich meldet der Altmarkkreis Salzwedel Corona-Ausbrüche und Fälle in den Kinderbetreuungseinrichtungen des Kreises. Auch in der Einheitsgemeinde Kalbe waren inzwischen schon alle Kitas betroffen. Die Betreuung kann aber trotz personeller Ausfälle gut aufrechterhalten werden.

Kalbe – Derzeitig ist nur die Kita Waldspatzen in Brunau seit Montag und voraussichtlich noch bis zum morgigen Freitag geschlossen, teilt auf Nachfrage der Altmark-Zeitung Verwaltungsmitarbeiterin Marina Krüger mit. Da hier die Betreuung der Kinder coronabedingt nicht gewährleistet werden kann, ist auch ein „Freitesten“ der Kinder ab dem siebten Tag aus der Quarantäne nicht möglich.

Auch im Kakerbecker Zwergenland sind in den vergangenen 14 Tagen vermehrt positive Fälle aufgetreten, jedoch musste die Kita deswegen nicht geschlossen werden. Aus dem Zwergenland sind 29 Kinder und zwei Erzieherinnen in Quarantäne. „Die noch anwesenden Kinder können betreut werden“, sagt Marina Krüger. In den anderen kommunalen Einrichtungen der Einheitsgemeinde Kalbe seien die Fälle überschaubar. Grundsätzlich sei, wenn es Corona-Ausbrüche unter den Erzieherinnen gibt, eine Personalvertretung aus anderen Kitas möglich, doch das „versuchen wir natürlich zu umgehen, um das Infektionsgeschehen nicht zu verbreiten“, erklärt die Verwaltungsmitarbeiterin und sagt weiter: „Das Personal der Kitas versucht, alles bestens zu koordinieren.“ Im Hort Abenteuerland in Kalbe wird beispielsweise mit Kohorten gearbeitet, was sich in den vergangenen zwei Coronajahren gut bewährt habe. Unterstützt werden die Teams der Einrichtungen auch von Auszubildenden im Anerkennungsjahr oder auch durch Praktikanten. Aktuell arbeiten insgesamt 62 Erzieherinnen und Erzieher für die Einrichtungen. 14 sind derzeit krankheitsbedingt ausgefallen, eine in Quarantäne. Darüber hinaus befinden sich drei Mitarbeiterinnen in Mutterschutz oder Elternzeit.

Doch nicht nur die Mitarbeiter sind von Corona betroffen. 45 Kinder, die eine der Einrichtungen besuchen, befinden sich aktuell in Quarantäne – Brunau nicht mitgerechnet. Die Einrichtungen besuchen in diesem Monat aktuell eigentlich insgesamt 402 Kinder. Am Dienstag waren davon 249 auch tatsächlich anwesend.

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