Erneuerung auf 550 Metern mit Bitumenschicht / Bauarbeiten dauern etwa drei Wochen

Kalbe: Bauarbeiten an Ostpromenade gestartet

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Der Abschnitt der Kalbenser Ostpromenade vom Freibad aus bis zur Brücke Am Gardelegener Tor wird seit Mittwoch erneuert. Der Schotterweg wurde vorprofiliert und erhält eine Bitumenschicht.

Kalbe – Schon seit fünf Jahren plant die Stadt Kalbe eine Erneuerung des zweiten Bauabschnitts der Ostpromenade ab dem Wendepunkt hinter dem Freibad der Mildestadt bis zur Brücke Am Gardelegener Tor. Am Mittwoch haben die Bauarbeiten dort begonnen.

Die Maßnahme wurde in der Vergangenheit immer wieder wegen dringenderer Sanierungsmaßnahmen verschoben.

Doch dann musste die Brücke 2018, die bis dato von Fahrzeugen als Zufahrt auf die Ostpromenade genutzt wurde, gesperrt werden. Nach der Erneuerung der Brücke kann sie nur noch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Damit die Anwohner mit ihren Fahrzeugen auf dem Abschnitt ab der Badeanstalt aus ebenso komfortabel auf ihre Grundstücke kommen wie die Anwohner des vorderen Teilstücks, entschied sich die Stadt dazu, das Vorhaben an der Ostpromenade nicht wieder zu verschieben, sondern nun umzusetzen.

Zusätzlich verursachte der Abschnitt der Ostpromenade, der bisher ein Schotterweg war, durch die Reparaturen und das Auffüllen der wiederkehrenden Schlaglöcher laufende Unterhaltungskosten. Die Erneuerung „erspart uns auf lange Zeit erheblichen Aufwand und Kosten“, so Kerstin Schulz vom Kalbenser Bauamt. 60 000 Euro investiert die Stadt in die Erneuerung des zweiten Bauabschnitts, das Geld wurde bereits in den Unterhaltungshaushalt 2019 eingestellt.

Die Ostpromenade wurde am Mittwoch vorprofiliert. Anschließend erhält die Fahrbahn eine Ausgleichsschicht und abschließend eine Bitumenschicht. Der Abschnitt ist 550 Meter lang, die betroffenen Anwohner müssen mit Einschränkungen bis spätestens zum 17. April rechnen, informiert Kerstin Schulz.

Die Maßnahme stand kurzfristig infrage, weil jemand die Denkmalsbehörde eingeschaltet hatte und die Stadt sich mit dem Denkmalschutz abstimmen musste. Doch die Ostpromenade gehört gar nicht zum Denkmalsbereich. Deshalb musste die Verwaltung den Denkmalschutz im Vorfeld auch nicht beteiligen. Trotzdem wurde geprüft. „Es gibt keine grundsätzlichen Einwände gegen das Vorhaben“, erklärt Kerstin Schulz auf Nachfrage der AZ.

VON HANNA KOERDT

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