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Burgfest Kalbe: Burgbarden, Ritter und Ambrosia

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Von: Ina Tschakyrow

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Männer schmieden
Norbert Wagner (l.) und Rainer Rohde präsentierten das Schmiede-Handwerk. © Ina Tschakyrow

Das Burgfest wurde am Sonnabend in Kalbe gefeiert. Den Besuchern wurde viel geboten: Von Kinderspielen über Bootfahren, Turmbesteigung und Feuershow.

Kalbe – Mit Blumenkränzen im Haar liefen Mädchen herum, die Hexe Ambrosia spaßte mit den Kindern, während manche Jungs im Ritterkostüm gegeneinander kämpften, im Verlies wurde ein Skelett entdeckt, Kalbe konnte von oben angesehen, Bogenschießen ausprobiert werden und abends sorgten die Bands „Luster“ und „Schwarzbrand“ für Stimmung.

Mädchen balanciert auf Balken
Elise Tepper ging mit Hilfe von Ines Kersch über die große Wippe. © Ina Tschakyrow

Das Burgfest in Kalbe hatte am Sonnabend für die Besucher viel zu bieten. Vorbereitet wurde es vom Burgfestkomitee, dem Michael Krüger, Jessica Baldauf, Sandra Kunze, Martina Majewski, Manuela Peine, Andrea Schomburg und Henning Krüger angehören.

Für deren Engagement bedankte sich Bürgermeister Karsten Ruth. Sie hätten „viel Mut und Optimismus“ aufgebracht, um dieses Fest zu organisieren. Das Burgfestkommittee habe eine „bunte Palette an Unterhaltung und Verköstigung für Jung und Alt“ organisiert. Er würde sich freuen, wenn das „Burgfest wieder fester Bestandteil im Kalender wird“. Karsten Ruth hob besonders hervor, dass sich mit den Spinnfrauen aus Brunau, der Langobardenwerkstatt in Zethlingen und den Treffenfelds aus Könnigde, die ihr Lager aufschlugen und für das leibliche Wohl sorgten, nicht nur Kalbe, sondern die Einheitsgemeinde und darüber hinaus Ortschaften präsentieren.

Menschen im Boot
Sandra Kunze (v. l.) und Andrea Schomburg fuhren mit Egon Frenzel und Jodie Knoch auf dem Burggraben. © Ina Tschakyrow

„Es ist toll, was ihr hier leistet“, bedankte sich auch Landrat Steve Kanitz, der sich noch gut an sein erstes Burgfest im Jahr 1983 erinnern konnte, da er von diesem einen starken Sonnenbrand mitbrachte.

Band spielt vor Burg
Am Abend trat die Band „Schwarzbrand“ in der beleuchteten und geschmückten Burgruine auf. © Ina Tschakyrow

Auch am Sonnabend schien die Sonne auf dem Burggelände. Dort wurde Reiten vom Reiterhof Dammkrug angeboten, Norbert Wagner und Rainer Rohde von der Schmiede aus Blankensee präsentierten das Schmiede-Handwerk, bei der Langobardenwerkstatt konnte gefilzt, Brettchen gewebt, mit Leder gearbeitet, Steine zerschmettert und nach Tonscherben gegraben werden. Ingrid Jankowski zeigte, wie Flechtwaren hergestellt werden. Bei Silke Dittmann wurden für die Besucher Blumenkränze gebunden. Kinder konnten eine Ritter- oder Burgfräulein-Urkunde erhalten. Dazu mussten sie verschiedene Stationen, wie Balancieren, Hufeisen werfen oder Gegenstände erraten, meistern. Mit der Kalbenser Feuerwehr konnte über den Burggraben im Boot gefahren werden. Vom Turm aus sahen die Besucher die Mildestadt von oben. Nachmittags begann das Programm mit den Kalbenser Burgbarden, der Band „Luster“ sowie „Schwarzbrand“. Am Abend begeisterte noch eine spektakuläre Feuershow die Besucher.

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