Schilder ja, Markierungen nein

Halteverbote werden vor Kita an der Gartenstraße in Kalbe eingerichtet

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Um die Parksituation und wegen der schlechten Einsicht entstehende Gefahren für die Kinder zu reduzieren, wird auf beiden Seiten der Kita „Märchenland“ demnächst ein Halteverbot eingerichtet.

Kalbe – Eine Versetzung des 30er-Schildes an der Kreuzung zur Gartenstraße, das Einrichten von Halteverboten im Bereich der Kita „Märchenland“ und möglichst noch Markierungen auf der Straße – eine 30 für das Tempolimit und Schraffierungen im Halteverbot.

Diese Vorschläge reichte Ende Januar Kitaleiterin Katrin Berndt nach einer Beratung mit dem Elternkuratorium bei der Stadtverwaltung in Kalbe ein. Der Hauptausschuss hatte das Thema nun noch einmal zur Beratung auf dem Tisch und entschied sich für die gewünschten Halteverbote, aber gegen die Straßenmarkierungen.

Jeweils 30 Meter links und rechts neben der Einrichtung und dann noch auf einer gewissen Länge auf der gegenüberliegenden Straßenseite werden zeitnah insgesamt vier Halteverbotsschilder angebracht. Das Ordnungsamt wartet momentan noch auf die Anlieferung der bestellten Schilder. Auch die 30er-Schilder werden wie vom Kitateam und den Eltern gewünscht umgestellt. Außerdem habe sich die Stadt dazu entschieden, „eine Tonnagebegrenzung einzurichten“, erklärt Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth: „Die gab es bis zur Sanierung der Gartenstraße schon mal.“ Der Hauptausschuss hat die zusätzlichen Markierungen auf der Straße aber abgelehnt. Denn sie haben keine gesetzliche Bedeutung – anders als die Schilder – und eignen sich auch nicht für die Beschaffenheit der Gartenstraße. Sie ist gepflastert und die Markierungen würden reißen und müssten immer wieder erneuert werden. Man wolle zunächst schauen, ob sich die bestätigten Maßnahmen bewähren – die Kita will auch noch ein Warnmännchen aufstellen. Der Hauptausschuss behält sich aber weitere Optionen vor, falls sich die Beschilderung nicht bewährt.

VON HANNA KOERDT

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