Grüße aus Hollywood

Die Blues Brothers, alias Thomas Wiegandt und Harald Lotsch (r.), rockten das Haus. Insgesamt machten zwölf AWO-Mitarbeiter die lustigen Rollenspiele mit.

Kalbe - Von Conny Kaiser. 31 Ortschaften waren gestern im Kulturhaussaal vertreten. Denn dorthin hatte der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit Sitz in Kalbe zum traditionellen Frühlingsfest eingeladen. Und 280 Gäste genossen ein buntes Programm.

Lange nicht gesehen, Hans-Jürgen Ostermann! Dass der ehemalige Landrat des Altmarkkreises Salzwedel gern singt, das hat er ja schon häufiger bei den großen Seniorenfesten in Kalbe unter Beweis gestellt. Und so folgte er, der nun selbst zu den Ruheständlern zählt, gestern gern der Einladung in den Großen Kulturhaussaal von Kalbe, um dort in bewährter Manier ein paar Frühlingslieder mit dem AWO-Kreisvorsitzenden Christoph Neumann und mit Ortsbürgermeister Dr. Helmut Bender zu schmettern.

Doch die drei geübten „Sängerknaben“ standen nicht allein auf der Bühne, sondern konnten dort oben auch Kämmerin Ingrid Bösener, die in Vertretung von Einheitsgemeinde-Bürgermeister Karsten Ruth erschienen war, sowie Dezernent Eckhard Gnodtke, der seinen Chef, Landrat Michael Ziche, vertrat, begrüßen. Gemeinsam trällerten die fünf Herrschaften einen Liederreigen – und wurden dabei von 280 Senioren unterstützt. Denn so viele waren in den Kulturhaussaal gekommen, um sich bei Kaffee und Kuchen, bei der Musik von Opas Disko und bei angeregten Gesprächen zu amüsieren.

Amüsant war allerdings auch das, was die AWO-Mitarbeiter da wieder auf die Beine gestellt hatten. Traditionell zum Frühlingsfest sind sie es, die das Programm gestalten, während zum Weihnachtsfest stets auswärtige Kulturschaffende engagiert werden. So ganz ohne fremde Hilfe ging es aber auch diesmal nicht. Denn wer gibt schon einen so stilechten Almöhi ab wie Otto Volber aus Estedt – und wer so eine niedliche Heidi wie seine vierjährige Enkelin Annalena Schmidt?

Das Motto der bunten Show lautete nämlich diesmal „Stars aus Film und Fernsehen“. Da rockten die Blues Brothers über die Bühne, da sorgten Miss Sophie und ihr Butler James für Lacher, da drehten Marilyn Monroe und Pippi Langstrumpf ihre Runden durch den Saal oder suchten Sherlock Holmes und Dr. Watson nach einem Verdächtigen. Sie fanden ihn in persona von Christoph Neumann, der den Spaß der AWO-Mitarbeiter gern mitmachte und sich bereitwillig abführen ließ.

Erstmals verfolgten übrigens auch 15 Gäste aus Stendal das Geschehen im Kulturhaussaal. Denn in der Nachbarkreisstadt unterhält die AWO eine Begegnungsstätte.

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