Norma-Markt hat Gesicht des Stadtzentrums deutlich verändert / Hallen auf Nebenflächen auch bald Geschichte?

Großer Ansturm an erstem Verkaufstag

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Es gibt ein auch an Sonntagen geöffnetes, separates Bäcker-Café mit Sitzmöglichkeiten und auch einer Kundentoilette.

Kalbe. Vor etwa vier Jahren fanden die ersten Verhandlungen statt. Gestern öffneten sich für die Kunden die Türen des neuen Norma-Marktes in der Kalbenser Innenstadt. Und wie erwartet, kamen viele Neugierige, um sich den Laden anzusehen.

Stießen auf die Eröffnung an: Bauleiter Frank Schütte (v.l.), Ronald Schafer (Baufirma), die Norma-Verantwortlichen Ines Kaiser, Jennifer Gores, Sandra Werneke, Ingrid Bösener (Stadt) und Bereichsleiter Thomas Gerisch.

Auf 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche kann nun eingekauft werden. Die vorherige Norma-Filiale an der Eughenie-Schildt-Straße in der Mildestadt war mit rund 600 Quadratmetern deutlich kleiner. Das Sortiment hat sich aber nicht erweitert, die Waren sind nun allerdings viel übersichtlicher sortiert und moderner präsentiert, so Jennifer Gores, die als Norma-Expansionsleiterin den Neubau des Marktes initiierte und gestern mit geladenen Gästen, darunter Kalbes stellvertretende Kämmerin Ingrid Bösener und Bauamtsmitarbeiter Frank Wulff.

Acht Mitarbeiter hat die neue eröffnete Filiale, in der es separiert auch ein Bäckercafé gibt, zu dem eine Kundentoilette gehört und das auch sonntags geöffnet hat. Zur Eröffnung lockten Probierangebote und die Kunden wurden mit einem Glas Sekt begrüßt. Draußen hatten Kinder viel Spaß auf der Hüpfburg, beim Torwandschießen und Kinderschminken.

Viele neugierige Kunden kamen gestern zum Eröffnungstag des neu gebauten 1000 Quadratmeter großen Norma-Marktes an der Kalbenser Alten Bahnhofstraße. 

Mit dem Bau des Marktes – die Bauzeit dauerte etwa sechs Monate – ist ein echter Schandfleck aus dem Herzen der Stadt verschwunden. Auf der Fläche neben den Parkplätzen erinnern noch abbruchreife Hallen daran. „Wir hoffen, dass sich das Umfeld weiter positiv gestalten lässt“ meinte Norbert Bogendorfer, Prokurist bei der Mitteldeutschen Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft (MDSE). Diese war Eigentümer der jetzigen Norma-Fläche und ist zu zwei Dritteln Eigentümer der benachbarten Fläche. Zu einem Drittel gehört diese außerdem einer Erbengemeinschaft. Mit dieser stehe man auch in Kontakt, genauso wie mit der Stadt. Laut Bogendorfer gibt es Überlegungen für eine Nutzung des Gebietes, allerdings ist noch nichts offiziell: „Wir hoffen auf eine zeitnahe Entwicklung“.

Von Hanna Koerdt

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