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B 71: Großbaustelle Cheinitz

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Der Kreuzungsbereich der Bundesstraße 71 in Cheinitz wird im nächsten Jahr ausgebaut. Deshalb gibt es eine Vollsperrung – und eine wochenlange Umleitung über Klötze. Foto: Schmidt

Cheinitz. „Es gibt Dörfer, die haben Gehwege – und es gibt Cheinitz. “ Dieses Protestplakat hing in den vergangenen Jahren regelmäßig entlang der Bundesstraße 71 innerhalb der Ortslage Cheinitz.

Das kleine Dorf, auf halber Strecke zwischen Salzwedel und Gardelegen gelegen, hat nämlich entlang der Haupt-Verkehrsachse durch die westliche Altmark keinen Gehweg. Sehr zum Leidwesen der Anwohner.

Dies wird sich im nächsten Jahr ändern. Aber dann für einige Wochen zum Leidwesen der Autofahrer. Denn die Ortsdurchfahrt Cheinitz wird erneuert – mit der Folge einer Vollsperrung. Das bedeutet für alle Verkehrsteilnehmer eine weiträumige Umleitung.

Wie Doris Beneke, die Ortsbürgermeisterin von Zethlingen – dazu gehört auch der Ortsteil Cheinitz – während der Ortschaftsratssitzung am Donnerstagabend informierte, sollen die Bauarbeiten während der Sommerferien 2013 laufen. Und zwar für wohl sechs Wochen. Dann wird die B 71 komplett gesperrt. Denn neben neuen Gehwegen wird es auch eine Aufweitung des Kreuzungsbereichs mit den Abzweigungen in Richtung Apenburg und Zethlingen geben. Auch die Bushaltestellen an der B 71 werden erneuert.

All dies hat zur Folge, dass die B 71 zwischen Winterfeld und Kakerbeck dicht gemacht wird. Und es eine Umleitung geben wird. Diese Umleitung muss Lkw-tauglich sein. Deshalb wird die Umleitung eine Länge von knapp 30 Kilometer haben: Von Salzwedel kommend über Winterfeld, Apenburg, Klötze, Schwiesau und bei Wiepke dann wieder zurück auf die Bundesstraße.

Von Stefan Schmidt

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