Feuerwehr-Gerätehaus: Für dieses Jahr erstmal Planung

Es geht nicht ohne einen Kredit

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Das Feuerwehr-Gerätehaus in Kalbe muss dringend saniert werden. Allein die Planungskosten dafür liegen nach jetzigen Berechnungen bei 150.000 Euro.

Kalbe. In einem Jahr könnte es soweit sein. Dann hofft Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth, einen Fördergeldantrag beim Landes-Innenministerium stellen zu können. Und zwar für das wohl größte Bauvorhaben, das die Einheitsgemeinde in den nächsten Jahren angehen wird.

Gemeint ist das Feuerwehr-Gerätehaus in Kalbe. Das ist längst altersschwach, bereitet den Einsatzkräften erhebliche Sorgen. Dieser Zustand soll sich ändern. Und zwar direkt vor Ort und nicht in Form eines völligen Neubaus „auf der grünen Wiese“, wie eine Arbeitsgruppe, bestehend aus sechs Feuerwehrleuten, erarbeitet hat.

Auf Grundlage dieses Papiers will die Stadtverwaltung den Umbau mittragen. Dazu sollen in den diesjährigen Haushalt schon mal die Planungsleistungen eingestellt werden. Soll heißen: 150 000 Euro sind dafür aufzubringen. Eine Summe, die manchen Mitgliedern des Hauptausschusses, der in der vergangenen Woche tagte, zwar ein Stirnrunzeln bereitete. Aber Karsten Ruth erklärte, dass Planungskosten heutzutage durchaus bis zu 18 Prozent der Gesamtkosen ausmachen könnten. Und dass die Erneuerung des bestehenden Gebäudes noch ein paar Jahre dauern könnte: 2018 werde geplant, im nächsten Jahr könne man erst den Fördergeldantrag stellen.

Im Hauptausschuss betonte Kämmerin Ingrid Bösener zudem, dass der Eigenanteil der Stadt am Bau des Gerätehauses nur mit einem Kredit möglich sei. „Ohne Kreditaufnahme kriegen wir das nicht gestemmt“, verdeutlichte sie. Und dieser Kredit müsse später zurückgezahlt werden.

„Da tragen wir über Jahre eine Last mit uns“, so Ingrid Bösener zu den finanziellen Folgen.

Von Stefan Schmidt

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