Fläche könnte verkleinert werden

Hohe Unfallgefahr: Eingangsbereich des Kulturhauses muss saniert werden

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60 Quadratmeter – in etwa die grün eingefasste Fläche – könnten als Grünfläche angelegt werden. Der Rest des Vorplatzes am Saal des Kulturhauses soll neu aufgebaut und gepflastert werden.

Kalbe – Die Fläche sei „so uneben“, dass eine hohe Unfallgefahr besteht, mit „ruhigem Gewissen“ könne man dort eigentlich niemanden mehr langgehen lassen.

Kerstin Schulz vom Kalbenser Bauamt sprach in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses den Eingangsbereich zum Mehrzwecksaal des Kulturhauses an. Bereits im Zuge der vergangenen Stadtratssitzung hatte das Gremium den Sperrvermerk für die Fläche aufgehoben, unter der Maßgabe, dass der Fachausschuss sich mit der Erneuerung des Eingangsbereiches beschäftige.

Kerstin Schulz präsentierte dem Bauausschuss nun einen von ihr erarbeiteten Entwurf für die Erneuerung. Dieser sieht vor, einen 60 Quadratmeter großen Teil des insgesamt 260 Quadratmeter umfassenden Vorplatzes komplett zurückzubauen. „Wir lassen einen Weg“, erklärte Schulz. Dieser würde von der Freilichtbühne aus zu dem dann verkleinerten Vorplatz führen. Die Rampe für gehbehinderte Menschen wie auch die Treppe zum Eingang würden in der Länge erhalten bleiben. Die 60 Quadratmeter große zurückgebaute Fläche würde als Grünfläche mit Beet oder etwas ähnlichem angelegt werden. Der künftig kleinere Vorplatz zum Eingang – von hier aus betreten Besucher den großen Saal und die Bibliothek – würde gepflastert. Auch er muss komplett neu aufgebaut werden: „Wir müssen schauen, was überhaupt darunter ist“, so Kerstin Schulz. Heiko Gabriel befürchtet, dass die Pflege einer neu angelegten Grünfläche nachhaltig wesentlich mehr Kosten verursache, jedoch erklärten Schulz und Melissa Schmidt, die der Sitzung als Gast beratend beiwohnte, dass man auf unterhaltungsarme Bepflanzung setze und ein großflächiges Pflaster in der Unterhaltung mehr Kosten verursache. Angeraten wurde vom Ausschuss, dass man bei der Sanierung des Vorplatzes auch direkt die Eingangstüren des Kulturhauses austauschen solle. Geplant ist dies ohnehin irgendwann, man spare Kosten, wenn man beide Maßnahmen in einem Durchgang realisiert. Dann müsse nämlich das Pflaster direkt vor der Tür nicht erneut aufgemacht werden.

Kerstin Schulz möchte das Projekt zeitnah ausschreiben, allerdings für eine Realisierung im kommenden Jahr. Der Bauausschuss hat außerdem noch gefordert, dass der Ortschaftsrat Kalbe dazu angehört wird.

VON HANNA KOERDT

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