Eine neue Heizung für den Jugendclub in Altmersleben ist bis zum Winterbeginn notwendig

Etwas tun, um Jugend zu halten

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Der Jugendclub in Altmersleben benötigt eine neue Heizung, sonst müssen die Räumlichkeiten im Winter geschlossen bleiben, da dort bereits jetzt nur fünf bis sechs Grad herrschen.

Altmersleben. Tagsüber ist es momentan zwar noch warm, abends aber sinken die Temperaturen. Und zwar immer mehr, je näher der Winter rückt. Deswegen war beim Ortschaftsrat in Altmersleben erneut der dortige Jugendclub Thema.

Denn in den Räumlichkeiten wird es mit den abnehmenden Außentemperaturen auch immer kühler. Die Heizung ist kaputt und wenn sich das nicht ändert, muss der Jugendclub im Winter geschlossen bleiben, da es dort sonst zu kalt ist, teilte Ortsbürgermeister Bernd Pawelski mit. Und „deswegen muss da unbedingt etwas gemacht werden“, erklärte er am Mittwochabend weiter.

Das sehen auch die Jugendlichen aus dem Ort so, von denen ebenfalls einige bei der Sitzung dabei waren. Die Heizung muss nicht nur erneuert werden, deren Unterhaltungskosten sind für die Jugendlichen auch zu hoch. Diese hätten in ihrer Kasse „kaum Geld“, so Jasmin Pawelski. Daher könnten sie die Kosten nicht selbst übernehmen, was sie sich zuvor überlegt hatten. Denn das hatten die älteren Jugendlichen zuvor immer getan, die beispielsweise bei den Maifeierlichkeiten Spenden gesammelt hatten, die sie unter anderem für die Zahlung der Heizungskosten nutzten, berichtete Christian Ulrich. Die Kasse haben die Jugendlichen nicht bekommen, laut des Ortschaftsratsmitgliedes habe es jetzt zwischen den beiden Altersgruppen einen „harten Übergang“ gegeben. Denn die Älteren haben einfach „Schluss gemacht“ mit dem Jugendclub. Diese hätten zudem die Heizung, die über sogenannte Nachtspeicher funktioniert, deswegen auch immer wenige Stunden vor der Nutzung anmachen müssen, damit sich die Nachtspeicher aufheizen konnten und es abends warm genug ist.

Nun soll aber eine andere Heizungsart installiert werden, diskutierten die Mitglieder des Ortschaftsrates. Auf Unterstützung hoffen sie dabei von der Stadt Kalbe, „aber wenn die sich knickrig anstellt“, so Hans-Georg Otte, „dann müssen wir das alleine hinkriegen“. So müsse man etwas tun, wenn „wir die Jugendlichen hier halten wollen“, meinte Bernd Pawelski, „wir sollten froh sein, Jugendliche zu haben, die den Raum nutzen wollen“.

Von Ina Tschakyrow

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