Heute früh ist Beginn der Arbeiten hinter der Sporthalle / In vier Wochen soll das neue Spielfeld fertig sein

Erster Beachvolleyballplatz in Brunau

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Der Pressesprecher der Volleyballer, Wilfried Hosse (links), und der Abteilungsleiter der Allgemeinen Sportgruppe Volleyball, Eckhard Gröning, freuen sich auf den neuen Beachvolleyballplatz.

Brunau. Seit 1980 hat die Allgemeine Sportgruppe Volleyball immer dienstags ihr Training. Irgendwann kam der Wunsch auf, draußen zu spielen. Dafür sind sie in den Sommermonaten sogar nach Mehrin ins Landhotel geradelt.

Doch der Eichenprozessionsspinner machte der Volleyballgruppe einen Strich durch die Rechnung, sodass sie dort nicht mehr spielen konnten, wie Eckhard Gröning, Abteilungsleiter der Allgemeinen Sportgruppe Volleyball, der AZ berichtet. Das soll sich nun ändern.

Denn die Volleyballer wollen auf Eigeninitiative einen Beachvolleyballplatz errichten. Im Vorfeld haben sie mit Brunaus Ortsbürgermeisterin Ortrud Cyris gesprochen und sich die Genehmigung geholt.

Heute zur frühen Morgenstunde wird in einem Arbeitseinsatz das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Der Beachvolleyballplatz wird auf einer Grünfläche hinter der Sporthalle errichtet. „Wir werden die Hecke entfernen, 30 Zentimeter Erde ausheben und das Fundament für die Netzstangen ausheben sowie die Hülsen für die Netzstangen einbetonieren“, erklärt der Abteilungsleiter. In rund vier Wochen soll der Beachvolleyballplatz stehen.

Um den lang gehegten Traum in die Tat umsetzen zu können, hat die Abteilung Volleyball beim Osterfeuer Getränke verkauft. Der Erlös von 300 Euro wird in das Projekt investiert. Außerdem sind hilfreiche Sponsoren mit am Start, die dem Volleyballteam mit den dafür benötigten technischen Arbeitsmitteln unter die Arme greifen. Denn schließlich dürfe das nicht viel kosten. „Wir müssen sparsam sein“, betont Gröning. Zum Ausruhen sollen auf dem neu errichteten Platz auch Bänke aufgestellt werden.

Steht dann einmal Brunaus erster Beachvolleyballplatz, soll er nicht nur den Volleyballern, sondern der Gemeinde zu Gute kommen. „Wenn jemand spielen möchte, kann er sich bei der Abteilung Volleyball melden. Er bekommt dann ein Netz und darf dann ausgelassen spielen“, erklärt der Abteilungschef. Doch bis es soweit ist, muss noch fleißig mit angepackt werden.

Von Marilena Berlan

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