Auftakt mit einem festlichen Kommers: Sangesbrüder zelebrierten mit Gästen ihr 95-jähriges Bestehen

MGV Engersen feiert seinen Geburtstag

Ingeburg Liermann (v.l.), Ursula Weber und Elisabeth Haberland trugen lustige Episoden zum Dorfleben in einem Sketch vor.
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Ingeburg Liermann (v.l.), Ursula Weber und Elisabeth Haberland trugen lustige Episoden zum Dorfleben in einem Sketch vor.

mb Engersen. Mit einem festlichen Kommers läutete der Männergesangsverein Engersen am Freitagabend die Festlichkeiten zum 95-Jährigen Bestehen des Chors in diesem Jahr ein.

Im Dorfgemeinschaftshaus Engersen waren die Tische festlich gedeckt und eingeladen waren neben den Damen des Frauenchors „Altmärker Frohsinn“ und dem Partnerchor aus Berge auch die Ehepartner der Sangesbrüder und -schwestern.

Eröffnet wurde der festliche Kommers, indem die Sängerinnen und Sänger jeweils im Wechsel zwei Lieder zum Besten gaben. Im Anschluss stellten sich die Gäste ihr Abendessen am warmen Buffet selbst zusammen und genossen es gemeinsam. Für die musikalische Gestaltung an diesem Abend sorgten unter anderem das Musik-Duo Rolf Fromm und Karsten Wrobel sowie die Damen und Herren der Chöre selbst.

Ingeburg Liermann, Ursula Weber und Elisabeth Haberland hielten den Männern den sprichwörtlichen Spiegel vors Gesicht, denn in ihrem Sketch „Wie unsere Männer so sind“ ging es up Platt um lustige Geschichten, die das Leben auf dem Dorf so schreibt. Der ein oder andere im Saal erkannte sich in den Geschichten und Anekdoten auch gleich wieder. So gab es viel zu lachen, denn vom Testfahrer bei Mifa bis zu den Kühen mit dem längeren Schwanz, die mehr Milch geben sollen, trugen die Damen viele lustige Episoden vor. Nach ihrem grandiosen Abgang mit tosenden Beifall sorgten kurz darauf fünf Nonnen und ein Mönch für ausgelassene Partystimmung im Saal. In den letzten Wochen hatten Rita Bartel, Ursula Weber, Elisabeth Haberland, Ingrid Knatz, Ingeburg Liermann und als Hahn beziehungsweise Mönch im Korb Lutz Haberland zusammen mit Theresa Nürnberger an der Choreografie gefeilt. Bis ins kleinste Detail hatten sie den Auftritt geplant und schon beim Einzug der Truppe in ihren Kostümen gab es reichlich Applaus. Als sie dann zu einem Song aus dem Kinohit „Sister Act“ den Saal rockte, hielt es die knapp 80 Kommersbesucher nicht mehr auf den Stühlen und beim „Fliegerlied“ von Donikkl erreichte die Stimmung ihren absoluten Höhepunkt.

Bis zum frühen Morgen wurde gefeiert. Eine Fortsetzung fand das Fest dann am Sonntag bei einem Umzug durch den Ort und einem Sängertreffen, zu dem viele weitere Gesangsvereine und Chöre aus der Region eingeladen waren. Mehr dazu in der morgigen Ausgabe.

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