Bauausschuss beriet Pläne für Marktbau

Ja zu Edeka in Kalbe

Das Areal am Buchenweg in Kalbe liegt brach. Der NP brannte 2019 ab, hier soll ein Edeka gebaut werden.
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Das Areal des ehemaligen NP soll „endlich wieder attraktiv werden“, erklärte Heiko Gabriel im Bauausschuss, wo über den geplanten Bau eines Edeka gesprochen wurde.
  • Hanna Koerdt
    vonHanna Koerdt
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Schon seit 2019 gibt es von der Edeka Minden-Hannover Stiftung & Co. KG Pläne, in Kalbe einen Markt zu bauen. Im Bauauschuss in Kalbe wurden nun die Weichen dafür gestellt.

Kalbe – „Die Kalbenser wollen das Angebot haben“, sagte am Dienstagabend Kalbes Ortsbürgermeister Heiko Gabriel in der Sitzung des Bauausschusses. Hier wurde über die frühzeitige Beteiligung und einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan eines Edeka-SB-Marktes in Kalbe gesprochen.

Ein Edeka-SB-Markt mache das Areal am Buchenweg/Wernstedter Straße, auf dem bis April 2019 ein NP stand, der durch einen technischen Defekt aber abbrannte, endlich wieder attraktiv, erklärte Heiko Gabriel weiter. Ein Überangebot oder eine Konkurrenz zu anderen Einkaufsmärkten gebe es nicht, da es „eine andere Angebotspalette“ sei, befanden die Bauausschuss-Mitglieder. Außerdem stand an derselben Stelle zuvor ebenfalls ein Einkaufsmarkt.

Es handelt sich um einen Wiederaufbau auf derselben Grundfläche, dafür werde auch keine zusätzliche Fläche versiegelt. Trotzdem, so erklärte es Kalbes Bauamtsleiter Thomas Kräuter, habe sich die Lage planungsrechtlich geändert. Denn die Verkaufsfläche vergrößere sich von 800 Quadratmeter auf 1200 Quadratmeter, auch wenn sich an der Grundfläche nichts ändere. Denn zuvor waren noch andere Anbieter mit in dem Gebäude, sodass die reine NP-Verkaufsfläche nur 800 Quadratmeter betrug. Die Fläche müsse jetzt als Sonderbaufläche ausgewiesen werden, weshalb auch eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich werde. Bisher galt das Areal als gemischte Baufläche. Eine zweite Zuwegung, die geschaffen werden muss, sei laut Kerstin Schulz vom Bauamt kein Problem.

Der Bauausschuss sprach sich einstimmig für das Projekt aus, nun muss der Stadtrat beschließen. Dieser hatte 2019 schon zur Bauvoranfrage Ja gesagt.

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