Kalbes Hauptausschuss stimmt für Energiekonzept

„Es hat durchaus Kreise gezogen“

+
Das Sparschwein ist allgegenwärtig: Der Kalbenser Hauptausschuss diskutierte über das Klimaschutzkonzept, das Geld einsparen soll.

Kalbe. Es klinge, das gab Karsten Ruth zu, „reichlich theoretisch. “ Doch es bringe etwas. Kalbes Bürgermeister zog während der jüngsten Zusammenkunft des städtischen Hauptausschusses eine erste Bilanz des Klimaschutzkonzeptes. Und die falle positiv aus.

„Es hat durchaus Kreise gezogen, was wir uns auf die Fahnen geschrieben haben. “.

Auf die Fahnen geschrieben hat sich Kalbe die Förderung alternativer Energien. Dazu gehören Windräder, Biogasanlagen und auch Photovoltaikanlagen. Windenergie und Biogas gebe es bereits, für eine Photovoltaikanlage gebe es aktuell fünf Anfragen, berichtete Karsten Ruth. Der momentane Deckungsgrad bei alternativen Energien liege im Kalbenser Stadtgebiet bei 334 Prozent. Das sei erfreulich hoch, erklärte der Bürgermeister. Produziert würden derzeit 194 000 Kilowattstunden über die Windkraft und 25 000 Kilowattstunden über Biogasanlagen. Ziel sei es, bald sämtliche kommunale Gebäude mit regenerativen Energien zu betreiben. Und darüber hinaus private Gebäude. Die Idee aus anderen Regionen, dafür Genossenschaften zu bilden, erwähnte Karsten Ruth nicht ohne Absicht: Auch dies sei ein mögliches Ziel des Energiekonzeptes.

Dieses Konzept muss der Kalbenser Stadtrat noch behandeln und darüber abstimmen. Es handelt sich um einen kommunalen Anteil von 7 000 Euro – den großen Rest, nämlich 38 000 Euro, gibt es als Förderung. Diese Ausgaben waren bereits im 2011-er Haushaltsplan vorgesehen. Doch weil es seinerzeit eine Haushaltssperre gab, muss über das Energiekonzept nochmals abgestimmt werden. Der Hauptausschuss stimmte mehrheitlich für die Ausgaben zum Energiekonzept.

Von Stefan Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare