Campus-Stipendiaten haben bisher Wohnungen in Badel, Brunau und Vienau

Diesmal Künstler-Orte Kalbe

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Aus der Künstlerstadt Kalbe werden die Künstler-Orte Kalbe, denn die Campus-Stipendiaten sollen künftig in den Dörfern wohnen.

Kalbe. Der diesjährige Wintercampus der Künstlerstadt Kalbe soll vom 22. Februar bis zum 21. März stattfinden. Dann kommen wieder jede Menge junge kreative Köpfe für ihr künstlerisches Schaffen in die Einheitsgemeinde.

Und diesmal liegt die Betonung besonders auf Einheitsgemeinde. Denn die Stipendiaten sollen nicht nur im Stadtkern leben und arbeiten, sondern auch in den vielen Ortschaften rund um die Mildestadt.

In einer vergangenen Stadtratssitzung äußerten einige Stadträte den Wunsch, die Künstlerstadt-Kultur auch in den Dörfern stattfinden zu lassen (wir berichteten). Nun ist es soweit. Nach neuen Orten zum Wohnen musste man sich ohnehin umschauen, da die Stipendiaten nicht mehr in den Wohnungen an der Gerichtstraße in Kalbe wohnen können. Bisher werden 13 Stipendiaten in drei Orten beherbergt: in Brunau, Badel und Vienau. Inzwischen würden auch private Zimmer von Einwohnern angeboten, wie Künstlerstadtinitiatorin Corinna Köbele berichtet. Es werden aber auch noch weitere Wohnmöglichkeiten gebraucht: Sie müssen für mindestens drei Stipendiaten (oder sogar mehr) nutzbar sein, das heißt jeder Stipendiat benötigt ein Zimmer und für alle drei wäre ein großer Arbeitsraum vorzuhalten. Denn der Austausch zwischen den Künstlern soll gewährleistet sein. Die Räume sollten alle beheizbar sein. Die Künstlerstadt trägt die Nebenkosten, kann aber keine Miete bezahlen.

Wer sein Haus, die Wohnung oder ein Grundstück zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter Telefon (03 90 80) 29 59 oder per Email bei info@kuenstlerstadt-kalbe.de melden.

Von Hanna Koerdt

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