Differenzierungs-Projekt: Ergebnisse sollen vorgestellt werden

Denkmalschutzbereich in Kalbe vergrößert

Ortschaftsrat in Kalbe schaut sich den Denkmalbereich auf einer Karte an
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Die aktuelle Karte mit dem Denkmalschutzbereich in Kalbe zeigte Ortsbürgermeister Heiko Gabriel dem Ortschaftsrat. Eine Infoveranstaltung für Bürger soll es mit den Projektantinnen des Denkmaldifferenzierungsprojektes bald geben.
  • Hanna Koerdt
    vonHanna Koerdt
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Größer als zuvor ist der Denkmalschutzbereich in Kalbe, nachdem das Projekt zur Denkmalschutzdifferenzierung durchgeführt wurde. Über die Resultate sollen die Bürger bald aufgeklärt werden.

Kalbe – Was sind die Ergebnisse des Denkmalschutzdifferenzierungsprojektes für die Kalbenser Altstadt? Auf die Antwort auf diese Frage warten besonders die betroffenen Anwohner und Hauseigentümer schon lange. Ende Juni oder Anfang Juli soll es endlich eine Bürgerinformationsveranstaltung dazu geben. „Die Ergebnisse werden nicht jedem gefallen“, erklärte am Donnerstagabend Kalbes Ortsbürgermeister Heiko Gabriel.

Das Projekt – mit der Umsetzung wurde im März 2019 begonnen – kategorisiert Gebäude der Altstadt in vier Kategorien, erklärte Gabriel, nämlich Einzeldenkmäler, konstituierender Bau, Struktur prägender Bau und Gebäude ohne Denkmalwert. Doch was das im Einzelnen bedeutet, das soll bei der Infoveranstaltung erklärt werden. Vor Kurzem hatten der Ortsbürgermeister und Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth eine Beratung mit Dr. Ulrike Wendland und Josephine Dreßler, die für das Projekt verantwortlich sind. Dabei wurden dann noch Anregungen gegeben und darum gebeten, dass es einen „Fragen und Antworten-Katalog“ für die Bürger geben soll, erklärte Heiko Gabriel, der darüber aufklärt, was die Kategorisierung bedeutet und was es für die Bürger der Mildestadt bedeutet, dass der Denkmalschutzbereich in Kalbe wesentlich ausgeweitet wurde. Denn davon war zu Beginn des Pilotprojektes keine Rede, es sollten eigentlich das Denkmalschutzensemble, welches für die Altstadt immer galt, aufgelockert werden. Grundsätzlich wurden Abstufungen der Denkmalwerte vorgenommen, allerdings wurde der Denkmalschutzbereich auf die Grünflächen um die Ost- und Westpromenade ausgeweitet, es sind nun beispielsweise auch Kleingärten im Denkmalschutzbereich. Was das im Einzelnen bedeutet, sollen die Projektleiterinnen den Bürgern vermitteln. Wichtig sei, so Gabriel, dass künftig die Bürger für ihre unter Denkmalschutz stehenden Besitze wissen, wie sie mit ihnen verfahren und was sie dürfen.

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