Traditionelle Fahrzeugbörse in Kalbe lockte wieder viele Besucher an / Oldtimer-Ausfahrt und Ersatzteilemarkt

Dekaden auf zwei und vier Rädern

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Wer wollte, konnte auf dem Sozius eine Runde über das Gelände der 12. Fahrzeugbörse in Kalbe drehen.

mb Kalbe. Bereits zum zwölften Mal lockte die Kalbenser Fahrzeugbörse Liebhaber von allem, was auf zwei oder vier Rädern rollt, in die Mildestadt. Auf dem Parkplatz an der Eugenie Schildt Straße gab es ein Stelldichein der Old- und Youngtimer.

Henning Krüger (links) mit seiner Awo und Udo Hemstedt mit der Schwalbe machten sich zur kleinen Ausfahrt bereit.

Bernd Weisbach, selbst ein großer Fan von Oldtimern sowie Bastel- und Schrauberfreund, hatte wie in jedem Jahr die Fahrzeugbörse mit einem Team an Helfern organisiert. Traditionell kommen hier Fahrzeuge, deren Fans und viele Neugierige zusammen. In diesem Jahr gab es wieder viel geputztes Metall, auf Hochglanz poliertes Chrom und vieles mehr zu sehen. Doch es gab nicht nur viel zu bestaunen, sondern auch einen Ersatzteilemarkt, auf dem man so manches Teil, das einem in der eigenen Hobbygarage noch fehlt, finden, kaufen oder tauschen konnte.

Vor allem die Einzelstücke in der Ausstellung fanden großen Anklang und viele bewundernde Worte der Besucher.

Die vielen Hundert Besucher bekamen ihr Essen auch aus einem echten Oldtimer: Die Kalbenser Ortsfeuerwehr hatte ihre schon fast historische Feldküche mitgebracht und servierte den Besuchern aus dieser eine leckere Erbsensuppe mit Bockwurst. Wem nicht so nach Hülsenfrüchten war, der konnte auch Grillspezialitäten schlemmen, ein Eis schlecken sowie bei Kaffee und Kuchen oder einem kalten Getränk einen herrlichen Maitag erleben.

Ab 10 Uhr ging es rund. Und nach und nach trudelten oder knatterten immer mehr Fahrzeuge auf dem Parkplatz ein. Am frühen Nachmittag gab es dann auch wieder die traditionelle Ausfahrt in die Umgebung von Kalbe. In diesem Jahr waren unter anderem Oldtimerfreunde von der Ostseeküste bis zum Harz in der Mildestadt.

Am Nachmittag wurde dann auch wieder das Dreschen mit alten Maschinen gezeigt, die über Riemenantrieb in Bewegung gehalten wurden. Zudem wurde gezeigt, wie einst Getreide zu Schrot verarbeitet wurde.

Von Maik Bock

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