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Auszeichnung für Kalbe ist auch „Tapferkeitspreis“

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Von: Stefan Schmid

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Vier Personen bei Preisübergabe
Das Potentiale-Festival ist eröffnet © Stefan Schmidt

Das Potentiale-Festival in Kalbe findet bereits zum vierten Mal statt.

Kalbe – Karsten Ruth, Kalbes Bürgermeister, bezeichnete die Auszeichnung als „Tapferkeitspreis“. Denn nach zweijährigen Corona-Einschränkungen hätten manche Kulturschaffende auch in der Einheitsgemeinde Kalbe nicht mehr die Energie, um beispielsweise Veranstaltungen zu organisieren. Anders als die Künstlerstadt Kalbe, deren Potentiale-Festival am Donnerstagabend in der Kulturscheune eröffnet wurde. Die Auszeichnung, die Künstlerstadt-Initiatorin Corinna Köbele gemeinsam mit Karsten Ruth entgegennahm, zeichnet Kalbe als „Landmusikort 2022“ aus. Bundesweit zehn Kommunen dürfen sich so nennen. Übergeben wurde der Preis von Ulrike Liedtke, der Vorsitzenden der Jury. Sie ist außerdem Präsidentin des brandenburgischen Landtags und erläuterte, dass der Preis Kommunen auszeichne, in denen wenige Menschen wohnen, die aber dennoch außergewöhnliche kulturelle Angebote vorhalten würden – wie Kalbe mit der Künstlerstadt. Auch Jurymitglied Dr. Tilman Schlömp übergab den Preis.

Das vierte Potentiale-Festival geht bis zum Sonntag. Es gibt sieben unterschiedliche Veranstaltungsorte, meist in der Kalbenser Altstadt. Zu sehen und zu hören gibt es unter anderem Percussion mit Chris Corsano und Yoko Oshima, Performance mit „Metal Illusion“, Violinmusik mit Harald Kimmig, Hanne de Backer auf dem Bariton-Saxophon, den Saxophonisten Georg Wissel, Simon Rummel auf der mikrotonalen Harmonika, Cellistin Ulrike Brand, E-Gitarrist Jasper Stadhouders, Silvan Schmid auf der Trompete sowie verschiedene Musik-Workshops.

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