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Burgfestkomitee resümiert das diesjährige Kalbenser Burgfest

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Von: Lea Weisbach

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Menschen im Dunkeln auf Bänken an Tischen
Auch am Abend war das Burgfest in Kalbe gut besucht. Es gab unter anderem eine Feuershow mit René Burtzlaff. © Ina Tschakyrow

Das Burgfestkomitee, darunter Michael Krüger, zieht Bilanz zum diesjährigen Burgfest in Kalbe. Beim nächsten Mal soll es kleine Änderungen geben.

Kalbe - Vor zwei Wochen herrschte mittelalterliches Treiben auf dem Burggelände in Kalbe: Das Burgfest wurde gefeiert. Zuletzt fand es 2019 statt. Eigentlich wird das Burgfest alle zwei Jahre organisiert – 2021 war dies jedoch nicht der Fall. Aufgrund der Corona-Pandemie musste es ausfallen, wurde jedoch in diesem Jahr nachgeholt.

„Es ist alles soweit gut gelaufen. Das Wetter hat mitgespielt und wir haben keine Verluste gemacht“, resümiert Michael Krüger, der als Sprecher des Burgfestkomitees fungiert. Das Burgfestkomitee – bestehend aus Michael Krüger, Jessica Baldauf, Sandra Kunze, Martina Majewski, Manuela Peine, Andrea Schomburg und Henning Krüger – organisierte die Festivität. „Die Schirmherrschaft hat der Heimatverein“, erklärt der 44-jährige Michael Krüger und verweist gleichzeitig darauf, dass sich das Burgfest immer mit der Kalbenser Kulturnacht, die im kommenden Jahr stattfinden soll, abwechselt.

Höhepunkt Feuershow

Für Michael Krüger war die Feuershow mit René Burtzlaff der Höhepunkt. „Eigentlich macht er das nicht mehr“, erzählt der 44-Jährige, für das Burgfest habe er jedoch eine Ausnahme gemacht. Aber es gebe auch einige Kleinigkeiten, die beim nächsten Mal besser laufen könnten. „Gegen 15 Uhr war es voll“, erinnert sich der Sprecher des Burgfestkomitees. Die offizielle Eröffnung mit Bürgermeister Karsten Ruth und Landrat Steve Kanitz fand jedoch schon um 13 Uhr statt. Dort seien erst wenige Besucher und Besucherinnen vor Ort gewesen. Das Burgfest solle beim nächsten Mal etwas später eröffnet werden. Außerdem wolle das Burgfestkomitee das Augenmerk mehr auf Kalbenser bzw. regionale Künstler legen. In diesem Jahr waren die Burgbarden und die Band „Luster“ zugegen. Aber auch mehr Ritter und Gaukler sollen 2024 ihr Unwesen auf dem Festgelände treiben. Für Kinder sollen der Bau von Schwertern und Ritterspiele angeboten werden.

Vor drei Jahren begann das Burgfest mit einem Festumzug und Einmarsch der Kindertagesstätten sowie der Grundschule. „Allgemein sollen wieder mehr Kinder auf der Bühne vertreten sein“, erzählt der Kalbenser weiter. Dies sei auch 2019 der Fall gewesen. In diesem Jahr hielt sich das Festkomitee dahingehend jedoch noch aufgrund von Covid-19 bedeckt.

Mehr Werbung im Vorfeld

„Und auch kulinarisch wollen wir aufstocken“, berichtet Michael Krüger. Das Komitee wolle vermehrt vegetarische Angebote anbieten, um alle Geschmäcker zu bedienen. Im Vorfeld solle außerdem mehr Werbung gemacht werden.

Ein besonderer Dank gilt allen Helfern, Sponsoren, Mitwirkenden und Kuchenbäckern. Während des Burgfestes konnte unter anderem gefilzt, nach Tonscherben gegraben und geritten werden. Zudem wurde das Schmiede-Handwerk präsentiert und die Kinder konnten, nachdem sie Stationen absolviert hatten, Ritter- und Burgfräulein-Urkunden erhalten. Vom Burgturm sahen die Gäste Kalbe von oben oder schipperten mit der Feuerwehr im Boot über den Burggraben. Am Abend sorgte neben den Kalbenser Künstlern auch die Band „Schwarzbrand“ für gute Stimmung.

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