Sechs Einsätze innerhalb von 48 Stunden

Brände halten Stadtfeuerwehr in Atem

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Die Rauchwolken zwischen Jeetze und Kahrstedt waren fast so hoch wie die dortigen Windräder.

jsf Kalbe. In den letzten Wochen wo es so trocken war, war es relativ ruhig für die Feuerwehr. Jetzt aber ist Erntezeit und das sorgt für reichlich Einsätze für die Wehren.

So gab es in den vergangenen 48 Stunden gleich sechs Einsätze in der Einheitsgemeinde Kalbe (Milde). Der größte Einsatz fand auf einem Getreidefeld zwischen Jeetze und Kahrstedt statt.

Mitarbeiter eines örtlichen Windparkbetreibers versuchten noch mit Spaten und Feuerlöscher ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern als der Brand an einer kleinen Stelle auf dem Feld bemerkt wurde. Beide mussten ihr Vorhaben aber aufgrund der starken Rauchentwicklung einstellen.

Am Donnerstag gab es unter anderem Brände in Jeggeleben am alten Bahnhof, in Kahrstedt auf dem Verbindungsweg nach Jeetze. Zudem sollte es in Altmersleben am dortigen Teich zu einem Brand gekommen sein, was sich glücklicherweise als Falschmeldung entpuppte. Einen weiteren Brand gab es hingegen in Badel, wo in der Nähe der Umschaltstation ein Feuer ausgebrochen war.

Gegen 14 Uhr rückten Einsatzkräfte der Feuerwehren Badel und Güssefeld zu ihrem ersten Einsatz aus. Schnell hatten Sie das Feuer unter Kontrolle. Die Kalbenser konnten darafhin ihren Einsatz abbrechen.

Noch eben war der Mähdrescher auf einem Getreidefeld zwischen Kahrstedt und Jeetze. Jetzt wird mit dem Traktor ein Brandstreifen gegrubbert.

Kurze Zeit später brach auf einem gerade abgeernteten Getreidefeld zwischen Kahrstedt und Jeetze an mehreren Stellen gleichzeitig Feuer aus. Sofort wurden alle wasserführenden Fahrzeuge der Stadtfeuerwehr der Region alarmiert. Zudem kamen noch Einsatzfahrzeuge aus der Einheitsgemeinde Arendsee und Bismark zum Einsatz dazu.

Ein weiterer Waldbrand, der am Bornholtteich in Altmersleben gemeldet wurde, erwies sich zum Glück ebenfalls als Falschmeldung. Zu einem letzten Einsatz gegen 17 Uhr musste dann die Feuerwehr Badel zu einem Flächenbrand nahe der Ortslage ausrücken.

Brände halten Feuerwehren in Atem

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