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Beratungsangebot mit Hebamme Cornelia Striewski in Kalbe

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Von: Lea Weisbach

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Drei Mütter mit ihren Kindern bei der Beratung mit einer Hebamme.
Familienhebamme Cornelia Striewski (3. von links) wog die Kinder von Melanie Adler (von links), Michele Ziehm und Nadine Rodewald. © Lea Weisbach

In Kalbe läuft das Angebot der Mütterberatung für Eltern gut an. Familienhebamme Cornelia Striewski gibt dabei Tipps zu vielen wichtigen Themen.

„Ich habe auch viele Mütter aus Kalbe, die frisch entbunden haben, in meiner Betreuung“, erzählte die Gardelegener Familienhebamme Cornelia Striewski. Seit Kurzem können nun auch Eltern und Familien aus der Einheitsgemeinde das Angebot von Mütterberatungen direkt vor Ort wahrnehmen.

Die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs gibt es bereits seit 2019. Dabei können junge Eltern, deren Kinder im Alter von null bis drei Jahren sind, mit ihren Anliegen Unterstützung von den im Altmarkkreis tätigen Familienhebammen Babett Gerke und Cornelia Striewski bekommen. Zunächst gab es diese Möglichkeit nur in Gardelegen (Striewski) und in Salzwedel (Gerke) – seit diesem Jahr auch in Kalbe (Striewski) und in Arendsee (Gerke).

Cornelia Striewski beantwortet dabei jeden dritten Mittwoch im Monat in den Räumen der AWO Kalbe im Zeitraum von 8 bis 14 Uhr alle möglichen Fragen unter anderem zu den Themen Ernährung, Pflege und der altersgemäßen Entwicklung der Kinder. Was ziehe ich den Kindern im Sommer an? Wann fangen sie mit dem Sprechen an? Wann werden sie trocken? Dies sind nur wenige Fragen, auf die die Hebamme gerne Antwort gibt. Das Beratungsangebot fand bisher zwei Mal in Kalbe statt.

Auch Melanie Adler aus Kalbe war mit ihrer Tochter Leni Renee vor Ort, um sich Tipps zu Beikost zu holen, denn „abends möchte Leni mit neun Monaten keinen Brei mehr essen“, erzählte sie. Cornelia Striewski empfahl daraufhin, den Bedürfnissen der Kinder nachzugehen. Die Familienhebamme betonte außerdem, dass alle Kinder unterschiedlich seien, aber „man die Kinder natürlich immer vergleicht“.

Auch Nadine Rodewald aus Jeetze mit Sohn Léan und Michele Ziehm aus Kalbe mit Tochter Maliya machten Gebrauch von dem Angebot. Bei ihnen stand hauptsächlich das Thema Kleidung im Hochsommer, mit Hinblick auf das kommende Wochenende mit voraussichtlich mehr als 30 Grad, und das Wiegen ihrer Kinder im Mittelpunkt. Denn auch das und das Messen der Körpergröße könne während eines Termins gemacht werden. Eine vorherige telefonische Absprache sei nicht notwendig. Mitzubringen ist nur das Untersuchungsheft. Die kostenlose Beratung kann bis zu 30 Minuten andauern.

Das Angebot der Mütterberatung wird von dem Projekt „Frühe Hilfe“ des Altmarkkreises Salzwedel unterstützt. Diese Beratungsmöglichkeit konnte coronabedingt in den vergangenen Jahren nur teilweise oder digital stattfinden – nun wieder in Präsenz. Dank der Geldmittel des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kann die Mütterberatung nun auch an zwei weiteren Standorten angeboten werden, sodass noch mehr Familien und Eltern im Altmarkkreis das Angebot in Anspruch nehmen können, ohne lange Wege fahren zu müssen.

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