Brunauer ärgern sich – Straßenmeisterei zuständig

Entwässerungsmulde an Beeser Straße: Gefälle ist Absicht und wird bleiben

Die Entwässerungsmulde an der Beeser Straße hat Anwohner verärgert, weil sie schräg verläuft und sich große Pfützen bilden.
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Die Entwässerungsmulde an der Beeser Straße hat Anwohner verärgert, weil sie schräg verläuft und sich große Pfützen bilden. Das ist allerdings laut der zuständigen Straßenmeisterei Salzwedel beabsichtigt.
  • Hanna Koerdt
    vonHanna Koerdt
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Brunau – Ein „Schildbürgerstreich“ und „unter aller Kanone“ sei die Maßnahme der Straßenmeisterei Salzwedel am Seitenstreifen der Beeser Straße, befand vor Kurzem Brunaus Ortsbürgermeisterin Ortrun Cyris in der Sitzung des Ortschaftsrates.

Was ist das Problem? Im Sommer hat die Straßenmeisterei entlang der Beeser Straße die Entwässerungsmulde neu angelegt, „damit das Oberflächenwasser von der Straße ablaufen kann“, erklärt Axel Friedrichs von der Straßenmeisterei Salzwedel. Denn das Regenwasser habe teilweise auf der Straße gestanden, was den Verkehr gefährdet habe. Die Entwässerungsmulde wurde absichtlich schräg angelegt, damit sich das Wasser dort sammelt und versickert. Das gefällt allerdings einigen Anwohnern nicht. Es kamen Beschwerden auf, dass die Mulde zu tief sei und sich darin noch viel größere Pfützen als zuvor bilden würden, außerdem sehe der Seitenstreifen auch ungepflegt aus. Und, so bemängelte Ortrun Cyris, wenn nun auf der Straße mal einer ausweichen müsse, sei die Tiefe Mulde eine echte Gefahrenquelle. Sie erklärte dem Ortschaftsrat, der über das Thema schon im September gesprochen hatte, dass jetzt im Nachhinein noch Grassamen ausgesät worden seien, die nun von Vögeln weggepickt würden. „Wir sind mit der Bauausführung nicht einverstanden“, erklärte Ortrun Cyris, die sich deshalb nochmals mit der Straßenmeisterei in Verbindung setzen wollte.

Etwas geändert werde an dem Bankett nicht, erklärt Axel Friedrichs. Das Gefälle an solchen Entwässerungsmulden dürfe bis zu zwölf Prozent betragen und auf sie solle weder ausgewichen noch dort geparkt werden. Eine andere Firma habe dort allerdings auch ein Wärmenetz ausgebaut, weswegen mit Mineralgemisch aufgefüllt wurde. Laut Friedrichs werde das Bankett noch mit Mutterboden bedeckt. Zwar würde vorerst witterungsbedingt das Gras dort noch nicht auswachsen, aber dann im Frühjahr. „Wenn es Fehlstellen gibt, dann werden wir dort nacharbeiten und erneut aussäen, das ist für uns selbstverständlich“, sagt Axel Friedrichs.

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