Weniger Privatpersonen melden Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

313 Bäume werden in Kalbe behandelt

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Morgen beginnt voraussichtlich die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Kalbe – Morgen beginnt voraussichtlich die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners, teilt Renate Ahlfeld von der Kalbenser Stadtverwaltung mit.

Behandelt werden Eichen in den Siedlungsgebieten der Stadt an neuralgischen Punkten wie Kindertagesstätten, Bushaltestellen oder Spielplätzen sowie die Bäume entlang des Milde-Biese-Aland-Radweges. Der Stadtrat hat sich im vergangenen Dezember mehrheitlich für diese Variante entschieden.

Gleichzeitig werden befallene Eichenbäume auf den Grundstücken von Privatpersonen behandelt. Für die Bekämpfungsaktion konnten sich die Bürger der Einheitsgemeinde beim Ordnungsamt melden. Renate Ahlfeld informiert, dass 16 Privatpersonen die Bekämpfung anforderten. Das sind neun weniger als im vergangenen Jahr. 2018 kamen der Maßnahme 25 Privatpersonen nach. Damit ist auch die Zahl der Bäume, die auf privatem Grund behandelt werden, gesunken. So wurden im vergangenen Jahr 464 Eichen chemisch behandelt, 2019 sind es 313 Eichen. Die stehen auf Grundstücken in den Ortschaften Altmersleben, Beese, Brüchau, Hagenau, Kakerbeck, Klein Engersen, Mehrin, Neuendorf am Damm, Plathe, Zethlingen und Kalbe.

Für die aviochemische Bekämpfung über das Umweltamt des Altmarkkreises Salzwedel sind in der Einheitsgemeinde Kalbe die Gemarkungen Faulenhorst, Kakerbeck, Winkelstedt, Bühne, Altmersleben, Jemmeritz, Vietzen, Vahrholz, Engersen, Wernstedt sowie Kalbe betroffen, teilt der Altmarkkreis mit. Die chemische Behandlung aus der Luft beginnt ebenfalls in dieser Woche. Zur Bekämpfung der befallenen Bäume an den Waldrändern wird der Wirkstoff „bacillus thuringiensis“ eingesetzt. Die Waldflächen sind dann für die Dauer von 48 Stunden gesperrt. Drei Wochen nach der Bekämpfung ist zudem das Sammeln von Waldpilzen, wild wachsenden Früchten und Wildkräutern verboten.

VON INA TSCHAKYROW

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