Stendaler Firma führt Ersatzpflanzungen zwischen Wernstedt und Kalbe durch

70 Bäume und 600 Sträucher entlang der L21 gepflanzt

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Henry Rolle stutzt das Wurzelwerk: Ganze 600 Sträucher werden im Auftrag der Landesstraßenbaubehörde (Regionalbereich Nord) angepflanzt, außerdem noch 70 Bäume.

Kalbe/Wernstedt. Im Oktober 2017 wurde die für mehr als drei Millionen Euro erneuerte Landesstraße 21 zwischen Kalbe und Wernstedt freigegeben, mitsamt nebenlaufendem Radweg.

Seit einigen Tagen werden an dem etwas über zwei Kilometer langen Abschnitt Bäume und Sträucher in die Erde gesetzt.

Es handelt sich um sogenannte Ausgleichs- bzw. Ersatzpflanzungen. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben, wenn durch die Versiegelung von Flächen in die Natur eingegriffen wurde. Zwar wurde ein Teil der L 21 zwischen Kalbe und Wernstedt lediglich saniert, die Streckenführung aber auch geändert und deshalb eine neue Straße gebaut. Gepflanzt werden nun mehr als 70 Bäume – 50 Obstbäume in den Sorten Apfel, Kirsche und Birne und außerdem Linden. Auf vier derzeit umzäunten Flächen werden auch noch 600 Sträucher gepflanzt – Weißdorn, Rose, Hartriegel und Wolliger Schneeball. Die Pflanzungen werden auch aus einem „ästhetischen Aspekt hinaus gemacht“, so Per-Erik Lange, Bauingenieur der von der Landesstraßenbaubehörde beauftragten Fachfirma.

Etwa acht bis neun Meter Abstand liegt zwischen den Bäumen, die im Dreibock und mit Verbissschutz gepflanzt werden. Es mussten im Vorfeld Suchschachtungen ausgehoben und auf eventuelle Leitungen untersucht werden. Der Abstand zu solchen muss 2,50 Meter betragen. Auf der rechten Fahrbahnseite (aus Kalbe kommend) sind sie geringer, auf der linken aber gibt es viele, weshalb die Ersatzpflanzungen nur auf einer Straßenseite gemacht werden.

Noch eine Woche wird an der L 21 gearbeitet, Verkehrsbehinderungen gibt es nicht.

Von Hanna Koerdt

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