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Saison in Kalbes Freibad beginnt am 1. Juni: Statt Preiserhöhung gibt es Eröffnungsrabatt

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Von: Hanna Koerdt

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Der Eingang des Kalbenser Freibades
Noch befindet sich das Freibad in Kalbe im Winterschlaf, öffnet aber am 1. Juni. Der Förderverein trifft sich am 28. Mai zum vorbereitenden Arbeitseinsatz. © Hanna Koerdt

Das Kalbenser Freibad eröffnet in diesem Jahr ohne großes Kinderfest. Doch die gute Nachricht: Preiserhöhungen für den Eintritt sind scheinbar vom Tisch.

Kalbe – Traditionell eröffnet das Kalbenser Freibad am Internationalen Kindertag, diesmal aber nicht mit einem Kinderfest. Der Förderverein, der in den vergangenen Jahren, bis Corona die schöne Tradition ausbremste, verantwortlich zeichnete, hat bisher noch nicht getagt und einen Veranstaltungsplan für die Saison erarbeitet. Allerdings gibt es eine Hüpfburg zur Eröffnung, sagt der Vorsitzende Mirko Wolff. Und statt einer Preiserhöhung der Eintrittskarten möchte die Stadt Kalbe auch wieder einen Rabatt anbieten.

Eintrittspreise werden erst für nächste Saison debattiert

Zur Eröffnung konnten Zeitkarten für das Bad immer reduziert gekauft werden. Der Stadtrat habe dies zwar jüngst nicht diskutiert, „es ist aber eine schöne Tradition, die der Stadtrat immer mitgetragen hat“, sagt Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth auf Nachfrage der AZ. Das Angebot zur Eröffnung steigere außerdem die Attraktivität des Freibades. Was aber ist mit einer befürchteten Preiserhöhung der Eintrittspreise wegen der gestiegenen Energiekosten der Badeanstalt? Auch ohne Rabatt werden „die Eintrittskarten nicht teurer zu Saisonbeginn“, sagt Ruth und erklärt, dass er davon ausgehe, dass der Stadtrat die Preise in der laufenden Saison nicht noch anheben wird. Eine Preiserhöhung werde aber wohl „in die Debatte für die nächste Saison einfließen“, denkt der Bürgermeister.

Nach zwei Coronajahren wird es wieder eine Saison ohne Einschränkungen wie einer gedrosselten Besucherzahl geben. Die Öffnungszeiten bleiben wie die alt bewährten, außerhalb der Ferien 13 bis 20 Uhr und während der Ferien 11 bis 20 Uhr.

Freibad-Förderverein muss noch über Veranstaltungen entscheiden

Ob es außerhalb des normalen Saisonbetriebs noch Aktionstage bzw. Feste im Freibad geben wird, das wird der Förderverein bei seiner Jahreshauptversammlung festlegen, die im kommenden Monat stattfinden wird. „Es wird ein Wiedersehen nach langer Zeit. Wir müssen schauen, wie viele noch dabei und aktiv sind, was für Ideen und was möglich ist. Es hat sich viel verändert“, bezieht sich Mirko Wolff auf die zwei vergangenen Jahre. Vorstellbar wären ein Mitternachtsschwimmen oder das Neptunfest, allerdings stehe noch nichts fest.

Drittes Jahr in Folge kein Entenrennen

Das Entenrennen werde es in diesem Jahr aber nicht geben, sagt der Vorsitzende, der diesbezüglich erst kürzlich mit den anderen Akteuren des Rennens, dessen Losverkaufseinnahmen dem Freibad zugutekamen, stand. Zum Einen seien die Veranstaltungskalender bereits sehr voll, da so viele Events nachgeholt würden, begründet Wolff die Entscheidung, zum Anderen seine „wir alle noch in einer Phase der Sortierung“. Wolff betont aber auch, dass bereits über Ideen für das Entenrennen für 2023 gesprochen werde und „wie wir es wieder beleben und fortsetzen können“.

Arbeitseinsatz vor der Eröffnung des Freibades

Inaktiv war der Förderverein während der vergangenen zwei Jahre nicht, denn es wurden Spenden generiert und beispielsweise neue Sitzgelegenheiten für diese Saison gekauft. Das erste Treffen soll auch nicht die Jahreshauptversammlung sein, sondern ein Arbeitseinsatz, der am kommenden Sonnabend, 28. Mai, von 10 bis 13 Uhr stattfindet, um das Freibad für die Eröffnung vorzubereiten. Mirko Wolff freut sich über viele Vereinsmitglieder, die helfen.

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