1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Kalbe

Badesaison in Kalbe ist gesichert

Erstellt:

Von: Hanna Koerdt

Kommentare

Freibad in Kalbe
Die Badesaison in Kalbe ist gesichert, ein Rettungsschwimmer wurde eingestellt. © Ina Tschakyrow

Ein Rettungsschwimmer für das Kalbenser Freibad wurde eingestellt. Damit ist die Badesaison gesichert. Aber die Eintrittspreise müssen möglicherweise erhöht werden.

Kalbe – Für diesen Sommer hat die Stadt Kalbe erneut einen Rettungsschwimmer, der Schwimmmeister Carsten Hartmann unterstützen wird, gefunden. Damit ist die Badesaison abgesichert.

Vor mehreren Wochen hatte die Stadt die Stelle ausgeschrieben. Schon im Jahr zuvor musste für den Sommer regelmäßig ausgeschrieben werden. Zuvor waren es häufig Stadtmitarbeiter oder ausgebildete, junge Bürger, die aber inzwischen anderen Berufen nachgehen oder auch nicht mehr in Kalbe leben. Es wird immer schwieriger, Rettungsschwimmer einzustellen, auch in anderen Kommunen. Mit der Neubesetzung der Stelle „wird es die drohenden Einschränkungen nicht geben“, sagt Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth auf Nachfrage der AZ. Es wurde zuvor über die Verkürzung der Öffnungszeiten nachgedacht (wir berichteten). Aber jetzt, da eine „effektive und verantwortungsvolle Betreuung unserer Badegäste“ möglich sei, „schaue ich optimistisch in die Badesaison“, so Ruth. Der Rettungsschwimmer ist erfahren, hat in großen Schwimmbädern gearbeitet sowie an der Ost- und Nordsee.

Das Freibad soll am 1. Juni öffnen, der Abschluss der Badesaison ist am 31. August geplant. Ob es nach den Corona-Einschränkungen der vergangenen beiden Jahre diesmal wieder ein Familienfest zur Eröffnung und andere Veranstaltungen gibt, darüber wird demnächst der Freibad-Förderverein sprechen, erklärt der Vorsitzende Mirko Wolff.

Mit dem Beginn des Sommers wird sich der Kalbenser Stadtrat aber wohl auch noch mit den Preisen des Freibades beschäftigen müssen. Das Freibad ist ohnehin schon eine Einrichtung der Stadt, die mehr kostet, als sie erwirtschaftet. Aber durch den Krieg in der Ukraine sind die Energie- und auch andere Kosten deutlich gestiegen. Allein die Chemikalien, die dem Wasser im Becken zugeführt werden müssen, damit die Wasserqualität erhalten bleibt, sind um 70 Prozent gestiegen, erklärt der Bürgermeister. Eventuelle Erhöhungen der Eintrittspreise werden aber wohl erst nach Saisonstart Thema.

Auch interessant

Kommentare