Stadträte schließen sich Gardelegener Resolution an

Auch der Stadtrat Kalbe will die Kinderklinik erhalten

Der Stadtrat Kalbe hat sich der Resolution zum Erhalt der Kinderklinik in Gardelegen angeschlossen. Foto: tschakyrow
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Der Stadtrat Kalbe hat sich der Resolution zum Erhalt der Kinderklinik in Gardelegen angeschlossen. Foto: tschakyrow

Kalbe/Gardelegen – Was die Entwicklung der Region anbelange, „wissen wir alle, dass wir es schwer haben, unsere positiven Punkte zu erhalten“, erklärte Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth am Donnerstagabend im Kalbenser Stadtrat.

Er leitete damit die Positionierung des Stadtrates Kalbe bezüglich des Erhaltes der Kinderklinik im Altmark-Klinikum in Gardelegen ein.

Diese ist aktuell gefährdet, was den Stadtrat Gardelegen zu einer Resolution für den Erhalt bewegt hat. Dieser Resolution schließe sich der Stadtrat Kalbe an, denn auch Kalbe sei unmittelbar betroffen von jedweder strukturellen Veränderung in der medizinischen Versorgung – die zukunftsfähige Stärkung der Region werde konterkariert und sei nicht tolerierbar.

Mehrheitlich hat sich der Stadtrat der Resolution angeschlossen. Allerdings kam auch Kritik von Bernd Pawelski, Dr. Helmut Bender und Heiko Gabriel. Bender wies darauf hin, dass man bedenken müsse, was für die Qualität der Versorgung das Beste sei. Bernd Pawelski erklärte, dass er im Kreissozialausschuss die Zahlen der Kinderklinik gesehen habe und man „das Gesamtbild“ betrachten müsse. Dem stimmte Heiko Gabriel zu: „Wir wollen Gardelegen nicht vor den Kopf stoßen“, aber um sich zu positionieren „fehlen mir die Informationen, wir brauchen Argumente und Strategien“.  koe

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