Coronarisiko zu hoch für organisierenden Verein

Bittere Entscheidung: Burgweihnacht in Kalbe abgesagt

Ein Kuchenstand auf der Burgweihnacht in Kalbe
+
Stände mit Plätzchen, Glühwein und Co. sollten in diesem Jahr zur Burgweihnacht wegen des coronabedingten Abstandes rund um den Karpfenteich stehen, doch aufgrund des aktuell hohen Risikos wurde die Veranstaltung nun doch komplett abgesagt.
  • Hanna Koerdt
    VonHanna Koerdt
    schließen

„Auch wenn es bitter ist“, bedauert Sigrid Gassel vom Vorstand des Altmärkischen Tourismusvereins Kalbe, sagt der Verein die Burgweihnacht in Kalbe erneut coronabedingt ab.

Kalbe - Der Weihnachtsmarkt sollte traditionsgemäß am ersten Advent, also dem letzten Novembersonntag stattfinden. Da nach Absprachen mit den Ordnungsbehörden das Burgareal hinsichtlich der Abstandsregeln zu eng für einen Markt gewesen wäre, hatte der Vereinsvorstand schon vor einiger Zeit beschlossen, auf den Bereich um den Karpfenteich auszuweichen. „Dort hätten wir die Stände weiter auseinander aufstellen können“, erklärt Gassel, Lichterketten rund um den Teich hätten für eine weihnachtliche Atmosphäre gesorgt. Vorsichtig wurde die Burgweihnacht auch so geplant, dass es bis auf einen Auftritt der Gladigauer Bläser kein anderes Kulturprogramm geben sollte. Noch vor wenigen Tagen hätte es seitens des Landkreises die Information gegeben, dass für die Veranstaltung keine 2G oder 3G-Regel kontrolliert werden müsse, sagt Sigrid Gassel. Doch dem Verein ist das Risiko zu hoch, „wir haben wirklich Angst bekommen durch den Anstieg jetzt“, sagt Sigrid Gassel und begründet weiter: „Beim Glühweintrinken hält sich doch keiner an Abstand. Das ist uns zu heikel.“

Das für die Burgweihnacht eingeplante Geld soll umgewidmet werden. „Wir überlegen noch, was wir Weihnachtliches für die Stadt tun können“, erklärt Sigrid Gassel. Eventuell würden Lichterketten angeschafft.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare