Zweimal war bereits maximale Personenanzahl erreicht

Anstehen für Sprung ins kühle Nass im Kalbenser Freibad

Während der Sommerferien sind besonders viele Kinder und Jugendliche im Freibad, um sich bei den heißen Temperaturen abzukühlen.
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Während der Sommerferien sind besonders viele Kinder und Jugendliche im Freibad, um sich bei den heißen Temperaturen abzukühlen.

Kalbe – Mit einem Sprung ins Becken des Kalbenser Freibades kühlten sich gestern wieder einige Mädchen und Jungen ab. Fürs Foto sprangen sie mit viel Spaß gleich nochmals ins Wasser.

Besonders viele Kinder und Erwachsene waren in der vergangenen Woche von Montag bis Mittwoch da, erzählt Uwe Wolff.

Donnerstag und Freitag waren es wieder weniger Besucher, am Sonnabend und Sonntag „war es wieder sehr gut und wir sehr zufrieden“, erzählt Uwe Wolff. Die Freibadsaison, die coronabedingt später startete, war anfangs nicht so gut, „weil das Wetter nicht mitgespielt hat“. In den ersten drei Wochen war es zu kühl. „Das war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, erzählt Uwe Wolff.

Bis das Thermometer dann in der vergangenen Woche über 30 Grad angezeigt hat. „Wir waren kurz davor, dass wir keine Personen mehr ins Freibad hätten lassen dürfen“. Coronabedingt dürfen maximal 150 Personen gleichzeitig im Freibad sein. „Zweimal wollten schon so viele Besucher ins Freibad in Kalbe, dass die maximal zulässige Personenanzahl erreicht wurde“, erzählt Uwe Wolff. Deswegen mussten die Besucher draußen warten. „Das hat aber ohne Probleme geklappt“, so der Stadt-Bedienstete. Nachdem den Besuchern erklärt wurde, dass mehr Badegäste nicht erlaubt sind, reagierten die Bürger mit Verständnis.

Da es im Freibad ein ständiges Kommen und Gehen gibt, musste auch nur ein paar Minuten vor dem Eingang gewartet werden, erinnert sich Uwe Wolff. Damit nicht zu viele Besucher im Freibad sind, erhält jeder Badegast eine Karte. 150 gibt es insgesamt. „Wenn also an der Kasse nur noch, elf, zwölf Karten liegen, weiß ich, dass es langsam knapp wird“, erzählt er. Besonders viele Kinder sind in den Ferien im Freibad, wo coronabedingte Regeln eingehalten werden müssen. Damit gibt es kaum Probleme. Schwierig sei es aber, so Uwe Wolff, dass im Wasser der Abstand eingehalten wird, weswegen die Rettungsschwimmer und der Bademeister die Badegäste schon auf die Abstandsregel hinweisen mussten. Erwachsene würden bei den Kindern mit auf die anderthalb Meter Abstand achten.

„Die meisten Erwachsenen und Kinder verstehen das“, sagt Wolff. Für ihn und seine Kollegen sei aber gar nicht so viel anders im Vergleich zu den Vorjahren. „Es ist eigentlich alles so wie sonst“. Es ist aber mehr Personal tätig, damit alle Vorschriften eingehalten werden können. So müssen regelmäßig die Toiletten und Umkleiden desinfiziert werden. „Die Stadt hat das alles gut geplant und umgesetzt“, so Wolff.

Das Freibad ist von 13 bis 20 Uhr bis zum 30. August geöffnet. Danach wird über weitere Öffnungszeiten entschieden. VON INA TSCHAKYROW

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