Horst auf dem Schornstein wurde zur Kinderstube

Zweifacher Storchennachwuchs

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Konrad Fuchs hat sie entdeckt und fotografiert – den zweifachen Storchennachwuchs auf dem Schornstein in der Nähe des Stendaler Tores in Gardelegen.

lam Gardelegen. Das heftige Schnäbeln im Horst oben auf dem Schornstein in der Nähe des Stendaler Tores in Gardelegen (AZ vom 19.04.2018) war von Erfolg gekrönt.

Denn der ehemalige Bürgermeister Konrad Fuchs, der in der Nähe wohnt, hat den Storchennachwuchs entdeckt, der ab und zu über den Nestrand lugt.

Zwei Jungstörche werden dort von ihren Eltern liebevoll groß gezogen. Ein schöner Erfolg, der auch Ingeborg Köhn freut. Denn ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass 2014 ein neuer Korb auf dem Schornstein, der wohl zu einer ehemaligen Brauerei gehört und sich heute in privater Hand befindet, montiert wurde.

Dann sah es allerdings zunächst so aus, als ob das neue Eigenheim keine Interessenten findet, bis sich im vergangenen Jahr ein Storchenpaar dort niederließ. Allerdings war es zu spät in dem Sommer, um noch Nachwuchs zu haben. Deshalb war die Freude um so größer, als die Störche in diesem Jahr wieder einzogen, zu bauen und zu schnäbeln begannen. Ihr lautes Klappern war nicht zu überhören und – wie man nun sieht – auch von Erfolg gekrönt.

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