Feuerwehren Lindstedt und Kassieck übten Einsatzszenario

Zwei Verletzte gerettet

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Brian Giebler (links) und Björn Schönfeld (rechts) von der Feuerwehr Kassieck bildeten den Rettungstrupp und brachte den Verletzten ins Freie zur Übergabe an den Rettungsdienst.

flo Lindstedt. Wie wichtig es ist, Einsatzszenarien zu üben, bewiesen die Feuerwehren Kassieck und Lindstedt erst im vergangenen Herbst bei einer Menschrettungsübung nach einem Verkehrsunfall, die dann Anfang dieses Jahres zur traurigen Realität wurde.

Und das war ein Grund mehr, im neuen Jahr weiterzumachen, die Kenntnisse aufzufrischen und in der Praxis zu üben. Aus diesem Grund fand am Sonntagvormittag ab 9 Uhr eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Kassieck und Lindstedt statt. Insgesamt zehn Personen, darunter Einsatzleiter Stefan Brohmann, nahmen teil.

Das Szenario stellte sich wie folgt dar: Es ist der zweite Weihnachtsfeiertag. In einem Wohnhaus an der Kassiecker Straße in Lindstedt gibt es eine Rauchentwicklung, deren Ursache unbekannt ist. Zwei Personen werden vermisst.

Kaum am Einsatzort angekommen, wurden die Aufgaben von Übungs-Einsatzleiter Stefan Brohmann verteilt. Robert Giebeler und Eric Ahlfeld rückten unter schwerem Atemschutz in das Innere des Hauses als Löschtrupp vor. Der Brandherd konnte schnell ausfindig gemacht und gelöscht werden. Weiterhin forderten die Einsatzkräfte Giebeler und Ahlfeld den Rettungs- und Angriffstrupp mit Björn Schönfeld und Florian Klopp von der Feuerwehr Kassieck an, um die bewusstlosen Personen mittels Trage aus dem verqualmten Wohnhaus zu bringen und dem Rettungsdienst zu übergeben.

Im Anschluss folgte noch die Auswertung der Übung, mit der sich Übungsleiter Brohmann ganz zufrieden zeigte. Innerhalb von zehn Minuten waren die beiden vermissten Personen aus dem Haus geholt und der kleine Brandherd im Bad des Wohnhauses schnell gelöscht.

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