Betroffene Bewohner liegen im Krankenhaus

Zwei Coronafälle im Rieseberghaus – Einrichtung ist geschlossen

Zwei Corona-Fälle gibt es im Johanniterhaus Rieseberg in Gardelegen. Es gibt deshalb ein Besuchsverbot. Die betroffenen Bewohner liegen in einem Krankenhaus und werden dort behandelt.
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Zwei Corona-Fälle gibt es im Johanniterhaus Rieseberg in Gardelegen. Es gibt deshalb ein Besuchsverbot. Die betroffenen Bewohner liegen in einem Krankenhaus und werden dort behandelt.

Gardelegen – Zwei Bewohner des Johanniterhauses Rieseberg haben Corona. „Trotz aller Schutzmaßnahmen und strikter Überwachung wurden zum jetzigen Zeitpunkt zwei Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet“, teilt Franziska Schütz, Pressesprecherin der Johanniter Seniorenhäuser GmbH in Stendal, auf Anfrage der Altmark-Zeitung mit.

Bereits am Freitag habe man „in der Einrichtung umfangreiche Schnelltests durchgeführt, die auf Infektionen hingewiesen haben. Die genannten zwei Bewohner sind mittlerweile durch einen PCR-Test bestätigt und zur Behandlung in ein Krankenhaus verlegt worden. “ Eine Liste aller Kontaktpersonen sei zusammengestellt worden. Im Zusammenwirken mit den Hausärzten und den Gesundheitsbehörden würden weitere umfangreiche Testungen erfolgen.

Damit ist erstmals auch ein Pflegeheim im Gardelegener Stadtgebiet vom Corona-Virus heimgesucht worden. Betroffen ist die Einrichtung an der Straße der Freundschaft im Gardelegener Neubaugebiet Schlüsselkorb. Träger ist der Johanniter-Orden, der mit dem Pfarrer-Franz-Haus an der Ernst-Thälmann-Straße in der Gardelegener Altstadt noch einen zweiten Standort hat. Dort, in der mit 50 Plätzen gegenüber dem Rieseberghaus mit seinen rund 110 Plätzen deutlich kleineren Einrichtung, gibt es keine Corona-Fälle. Es gelten dort seit seit Anfang November reduzierte Besuchszeiten. Für den betroffenen Standort im Schlüsselkorb gilt seit Bekanntwerden der Fälle hingegen ein Besuchsverbot. Die Angehörigen können jederzeit Briefe, Pakete und Blumen schicken und mit den Bewohnern telefonieren oder die myo-App nutzen.

Franzsiska Schütz ergänzt: „Des Weiteren werden alle weiteren Bewohner vorsorglich nur noch mit entsprechender Schutzkleidung nach den einzuhaltenden hygienischen Richtlinien und Abläufen versorgt.“

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