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Rathaussingen: es war fast so wie früher

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Von: Stefan Schmidt

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Jagdhornbläsergruppe
Zwei Chöre und die Jagdhornbläser waren dabei © Stefan Schmidt

Nach zweijähriger Pause gab es wieder das Singen auf dem Gardelegener Rathausplatz.

Gardelegen – Es war zwar kein typisches Heiligabend-Wetter in und um Gardelegen. Neun Grad, wolkenverhangener Himmel, dazu weit und breit keine Schneeflocke: Graue Weihnachten am 24. Dezember. Aber etwas war, was lange – genauer: zwei Jahre lang – nicht war. Nämlich das Sin-

gen und Musizieren auf dem Gardelegener Rathausplatz. Die beiden Gardelegener Chöre, der Männerchor Eintracht und der Postchor, sowie die Parforcehornbläsergruppe Mildetal unterhielten am Nachmittag mehrere hundert Besucher rund um das Gardelegener Rathaus. Das etwa 45-minütige Konzert gestalteten die drei Klangkörper abwechselnd, bevor zum Schluss das „O du fröhliche“ aus den Kehlen aller Sänger sowie den Blasinstrumenten erklang und Eintracht-Dirigent Hans Eggert wieder gestenreich alle Besucher zum Mitsingen aufforderte. Derweil filmte Postchor-Dirigentin Anne Preuß die Szenerie mit ihrem Handy.

Ob nun Weihnachtsklassiker wie „O Tannenbaum“, „1000 Lichter sind ein Dom“ und „Süßer die Glocken nie klingen“: Für viele Gardelegener war der Gang auf den Rathausplatz vor der abendlichen Bescherung ein Muss, auf das sie zwei Jahre lang coronabedingt verzichten mussten. An drei Standorten rund um den Rathausplatz wurde Glühwein ausgeschenkt, so dass auch genügend Zeit zum Plaudern blieb. Und Sänger Hans-Joachim Exler wünschte am Ende der Veranstaltung allen Anwesenden besinnliche Feiertage.

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