Vortrag von Carmen Buschendorf über Gedächtnistraining für Mitglieder der SHG „Wege aus der Angst“

Zwei Bananen täglich für das Gehirn

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Die Mitglieder der SHG „Wege aus der Angst“ machten bei verschiedenen Übungen mit, bei denen sie zum Beispiel Gewürze nennen sollten.

it Gardelegen. Warum vergessen wir etwas? Welche Ernährung ist für unser Gedächtnis gut? Und was tut überhaupt dem Gehirn gut?

Carmen Buschendorf erklärte, warum wir etwas vergessen und was dagegen hilft.

Bevor Carmen Buschendorf von der Ländlichen Erwachsenenbildung den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe (SHG) „Wege aus der Angst“ diese Fragen am Montagnachmittag beantwortete, erfuhren die Frauen und Männer Wissenswertes über das Gehirn. Denn Thema des Vortrages „Gedächtnistraining – Ich komm gleich drauf“ waren Gedächtnis und Gehirn. Und eben jenes ist so groß wie zwei geballte Fäuste, lernt ein Leben lang, ist mit 22 Jahren am leistungsfähigsten und benötigt 20 Prozent unseres Energiebedarfs, wie Carmen Buschendorf in der Cafeteria des sozial-kulturellen Zentrums in Gardelegen erklärte. Dann informierte sie die Mitglieder über den Aufbau des Gehirns sowie des Gedächtnisses und zeigte verschiedene Bereiche des Organs.

Bevor Gedächtnisübungen durchgeführt wurden, wurde erläutert, warum wir wieder etwas vergessen. So sei dies laut Carmen Buschendorf „ein Schutz gegen Überforderung“. Außerdem passiere das auch durch Ablenkung, unklare Zusammenhänge oder Erinnerungen, die allmählich verblassen oder sich gegenseitig beeinträchtigen. Und um dem entgegenzuwirken sei viel Trinken wichtig, wenig Alkohol, viel Bewegung, aber auch Musizieren oder Rätseln. Nüsse, Obst – zwei Bananen täglich und das Gehirn sei optimal versorgt – und Gemüse sind wegen der Nährstoffe ebenso gesund, viel Arbeiten am PC sowie viel Fernsehen, Übergewicht, Schlafmangel und Stress hingegen nicht. Denn beispielsweise im Schlaf findet der Informationstransfer ins Langzeitgedächtnis statt.

Abschließend wurden Übungen durchgeführt, bei denen die Frauen und Männer grünes Obst und Gemüse nannten, gelbe Dinge aus dem Supermarkt und rote aus dem Wald, Gewürze von A bis Z sowie Alltagsgegenstände mit bestimmten Formen.

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