Navis sorgen in Gardelegener Altstadt für Irritationen

SUV auf 1,86 Meter schmaler Straße

Auto auf schmaler Straße
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Die Oelstraße ist zu eng für manche Autos
  • Stefan Schmidt
    VonStefan Schmidt
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Nicht immer ist die „kürzeste Verbindung“ auch die beste. Das müssen Autofahrer in der Gardelegener Altstadt oft genug erleben.

Gardelegen – Manch einer, erzählen Anwohner fast schon amüsiert, hätte irgendwann fast schon panisch den Rückwärtsgang eingelegt. Und dann erst recht für quietschende Reifen gesorgt. Nicht wegen der Geschwindigkeit, sondern weil die Straße so schmal ist. Wer an der Oelstraße und an der Baderstraße in der Gardelegener Altstadt wohnt, der beobachtet regelmäßig vor allem auswärtige Autofahrer, die die beiden engen Gassen durchfahren wollen. Weil es ihr Navigationssystem so anzeigt. Denn wer als Zieladresse den Rathausplatz eingibt, dem kann es passieren, dass sein Gerät ihn zielgerichtet durch eben diese Gassen – Oel- und Baderstraße – lotst.

Schmal und uneben

Diese beiden fast mittelalterlich anmutenden Kopfsteinpflaster-Verbindungen sind nicht nur schmal. Sie sind auch uneben. Da kann es schon mal zum Kontakt zwischen Straßenbelag und Ölwanne kommen. Und zum anfangs beschriebenen Versuch, aus dem Nadelöhr rückwärts wieder herauszurangieren. Zumal gerade die Oelstraße, aus Richtung Aschberg kommend, anfangs noch breit genug ist und sich erst am Ende, kurz vor dem Rathausplatz, massiv verengt. Und die parallel zur Oelstraße zwischen Aschberg und Rudolf-Breitscheid-Straße verlaufende Baderstraße weist an ihrer engsten Stelle gerade mal eine Fahrbahnbreite von 1,86 Metern auf.

Und auch wenn beide Altstadt-Gassen nicht allzu lang sind – die Oelstraße bringt es auf 150 Meter, die Baderstraße auf gerade mal 110 Meter – können eben diese 110 Meter quälend lang werden. Wenn zwischendurch die Felgen am Bordsteinrand entlangschrammen.

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