Spielstraße vor Seniorenanlage

Zustand des Gehweges an der Otto-Nuschke-Straße wird diskutiert

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Begehung vor Ort: Die Mitglieder des städtischen Bauausschusses schauten sich den Zustand des Gehweges und der Otto-Nuschke-Straße im Gardelegener Neubaugebiet an. Dort könnte eine Spielstraße ausgewiesen werden.

Gardelegen – „Die Straße fault hier weg. “ Sieghard Dutz, Mitglied des Gardelegener Stadtrates und Bewohner des Neubaugebiets Schlüsselkorb in Gardelegen, zeigte auf jene Stellen, die besonders schlimm sind auf der Otto-Nuschke-Straße.

Dort, in Höhe des neuen Seniorenheims, ist ein Befahren mit dem Auto nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Das erfuhren die Mitglieder des Gardelegener Bauausschusses bei ihrem Ortstermin vor der Sitzung am Montagabend. Die Mitglieder machten buchstäblich eine Begehung vor Ort.

Dutz, der Mitglied der Linken-Fraktion ist, bemängelte vor allem den schlechten Zustand des Gehweges gegenüber des Seniorenheimes. „Hier kann niemand mit einem Rollator entlanggehen“, erklärte er. Selbst das Überqueren der Straße sei nicht möglich.

Im Anschluss beriet das Gremium in der nahegelegenen Bibliothek, wie man den Zustand ändern könnte. Weil die Freifläche gegenüber des Seniorenheimes von einem privaten Investor noch bebaut werden soll, mache es wenig Sinn, so Bürgermeisterin Mandy Zepig, jetzt schon zu sanieren, wenn später dort noch Baufahrzeuge unterwegs sein würden.

Eine teilweise Abgrenzung der Fahrbahn für Fußgänger halte wiederum die Polizei, so erläuterte Bauamtsleiter Engelhard Behrends, für nicht nötig, weil es auf der Otto-Nuschke-Straße kaum Autoverkehr gebe. Das sieht Sieghard Dutz wiederum ganz anders. Dort herrsche „teilweise Chaos“, so während der Sprechzeiten in der dort befindlichen Arztpraxis.

Auf Vorschlag von Bauausschuss-Mitglied Sven Grothe könnte man die Otto-Nuschke-Straße ja zu einer Spielstraße erklären. Dann dürften dort auch Fußgänger beispielsweise mit Rollatoren die Fahrbahn ganz legal überqueren.

VON STEFAN SCHMIDT

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