Großes Interesse am Tag der offenen Tür des Gardelegener Geschwister-Scholl-Gymnasiums

Ziel ist das Abitur im Jahr 2025

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Ein neues Fach ab Klasse fünf ist Chemie, was Bernd Schmiede (l.) unterrichtet: Was da auf sie zukommt, konnten die künftigen Schüler bei Experimenten von älteren Schülern sehen. 

Gardelegen. Die Stuhlreihen in der Aula des Gardelegener Geschwister-Scholl-Gymnasiums füllten sich zusehends, als Schulleiter Dietmar Collatz zum Einstieg in den Tag der offenen Tür am Sonnabend einige Ausführungen zur Bildungseinrichtung machte.

Künftige Schülerinnen: Nele Villbrandt aus Altmersleben (l.) und Jasmin Dornblüth aus Kalbe.

Viel wichtiger war für die künftigen Fünftklässler und ihre Eltern zwar, die Schule zu erkunden, sich die Klassenzimmer und Fachkabinette anzusehen, die zahlreichen Mitmach-Angebote zu nutzten und mit den Lehrern, die laut Collatz allesamt vertreten waren, ins Gespräch zu kommen. Doch dazu war auch im Anschluss noch genügend Zeit.

Das Interesse war groß: Die Aula füllte sich bei der kurzen Einführung durch Schulleiter Dietmar Collatz zusehends. Im Anschluss gingen Schüler und Eltern auf Erkundungstour. 

Zunächst stellte Collatz das Gymnasium vor, in dem derzeit 679 Schüler, die aus 61 Orten des ehemaligen Altkreises Gardelegen kommen, von 49 Lehrern unterrichtet werden. Elf junge Lehrer wurden zum aktuellen Schuljahr neu eingestellt. Am 1. Februar nimmt eine neue Sportlehrerin ihre Tätigkeit am Gymnasium auf. Und der Vorteil sei, dass die Lehrer in den unteren Klassenstufen, in denen die Grundlagen für das Abitur gelegt werden, auch in den höheren Klassen unterrichten, in denen darauf aufgebaut wird.

In jedem Fachkabinett lagen nicht nur Unterrichtsmaterialien aus wie hier für Religion. Auch die entsprechenden Lehrer waren vor Ort, um Fragen zu beantworten.

Auf dem gemeinsamen Weg zur Hochschulreife – das Abitur steht für die heutigen Viertklässler 2025 an – sei das tägliche und auch eigenständige Lernen das A und O. Dabei sollten die Eltern ihren Kindern den Rücken stärken, über eventuelle Misserfolge hinweg helfen und bei Problemen den Kontakt zu den Lehrer suchen. Collatz hofft für das kommende Schuljahr wieder mit vier fünften Klassen, wofür 85 angemeldete Mädchen und Jungen notwendig sind, um sie entsprechend teilen und Klassenstärken mit 21/22 Schülern erreichen zu können. Derzeit wird von 103 neuen Fünftklässlern ausgegangen, die ab dem kommenden Schuljahr an der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ lernen könnten.

Keine Sorgen müssen sich die Eltern darüber machen, dass sich ihre Sprösslinge nach dem Wechsel von den kleineren Grundschulen an die große Bildungseinrichtung nicht zurechtfinden. Das habe die Vergangenheit gezeigt. Vor allem, wo der Vertretungsplan hängt und wo mitgeteilt wird, ob eine Stunden ausfällt, wissen auch die Fünftklässler ganz schnell. Zudem gibt es seit der vergangenen Woche elektronische Tafeln in den Fluren, auf denen wichtige Informationen noch schneller bekannt gemacht werden können.

Den Bereich der Arbeitsgemeinschaften „möchten wir gern wieder ausweiten“, erklärte Collatz, der derzeit mit den Angeboten Volleyball, Tischtennis, Chor, Stolpersteine, Theater und Verantwortung nicht so umfangreich ist, da die Absicherung des Unterrichts im Vordergrund steht.

Als „großen Lichtblick“ nannte der Schulleiter zudem den Förderverein der Bildungseinrichtung, der das Gymnasium in vielen Belangen unterstützt und auf viele, neue Mitstreiter hofft. Zahlreiche Wünsche, wie beispielsweise die neue Beschallungsanlage in der Aula, konnten mit seiner Hilfe umgesetzt werden. Das neueste Projekt in diesem Jahr: Der Verein will im unteren Schulflur Sitzmöglichkeiten schaffen.

Von Elke Weisbach

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