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Zeitplan-Einhaltung „schwierig“

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Planer Matthias Lofing (links) erläuterte den Mitgliedern des städtischen Bauausschusses den Baufortschritt in der künftigen Wall-Grundschule.Fotos (2): Schmidt

Gardelegen - Von Stefan Schmidt. Der Bau der neuen Wall-Grundschule in Gardelegen macht sichtbare Fortschritte. Das erfuhren die Mitglieder des Gardelegener Bauausschusses während einer Begehung am Montagabend. Aber ob der Zeitplan wirklich eingehalten werden kann, das ist noch unklar.

Die Fenster seien ein gutes Beispiel, erklärte Matthias Lofing den Mitgliedern des städtischen Bauausschusses. Beim Rundgang durch das Gebäude, in dem ab dem neuen Schuljahr die erste Klasse in der von der evangelischen Kirche getragenen Schule unterrichtet werden soll, erläuterte der Planer die Diskussionen mit dem Denkmalschutz.

So müssten die alten Fenster grundsätzlich erhalten bleiben. So könnten zwar der Kitt und die Fugen erneuert werden, die alten Beschläge müssten aber bleiben. Das verteuere die Maßnahme, erklärte Lofing. Gänzlich neue Fenster einzubauen, wäre deutlich preisgünstiger. Aber die Beibehaltung der historischen Fenster sei nun einmal eine Auflage der Unteren Denkmalschutzbehörde.

Das seit vielen Jahren leer stehende Gebäude zwischen Holzmarkt und Wallanlage wird von der Stadt saniert, die Schule nutzt das Haus im Anschluss daran. Nach aktuellem Stand würden es wohl etwa 15 Kinder sein, die dort ab dem neuen Schuljahr unterrichtet werden. Der lange Winter, so Lofing, habe zu Bauverzögerungen geführt, so dass „wir uns wirklich bemühen, pünktlich fertig zu werden.“ Es werde aber „schwierig“, so Lofing. Theoretisch stünden der Speiseraum und der Hort im Flachgebäude auf der anderen Seite des künftigen Schulhofes für eine Übergangszeit zur Verfügung. Der Planer baut aber darauf, dass die Schule in gut zwei Monaten, wenn das Schuljahr 2010/11 beginnt, fertig sein wird. Zumal man erst einmal nur einen Klassenraum benötige und noch nicht alle Räume in dem mehrstöckigen Gebäude sofort nutzen müsse.

Weggerissen werden soll noch ein Teil des Flachbaus an der Südostseite des Areals. Dort gab es früher die Toiletten. Sanitäranlagen gibt es in der neuen Schule im ersten Stock, erklärte der Planer. Gleich neben den ehemaligen Toiletten, so Matthias Lofing, werde die neue Pellett-Heizung eingebaut.

Parkplätze gibt es direkt vor der Tür der neuen Grundschule übrigens nicht. Lehrer und Eltern müssten stattdessen die Stellflächen auf dem nur wenige Meter entfernten Holzmarkt – dort kann zeitlich unbegrenzt geparkt werden – nutzen.

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