Leerstandsquote von 2,68 Prozent: Gardelegens Wobau ist weiterhin landesweit Spitzenreiter

Nur 38 Wohnungen unbewohnt

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Wolfgang Oelze, der Geschäftsführer der Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft (Wobau), kann eine durchaus positive Jahresbilanz vorlegen.

Gardelegen. Die Wohnungsbaugesellschaft in Gardelegen, kurz Wobau, hat im Gebiet der Kernstadt genau 1419 Wohnungen. Fast alle diese Wohnungen sind aktuell vermietet.

„Unsere Leerstandsquote direkt in Gardelegen beträgt derzeit 2,68 Prozent“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Oelze. Das bedeutet: Fast alle Wohneinheiten der Wobau sind vermietet. Gerade mal 38 Wohnungen stehen derzeit leer. Dazu zählt beispielsweise auch das derzeit in Abriss befindliche Gebäude am Klingberg in der Altstadt (wir berichteten), das verschwindet.

Die Folge dieses extrem niedrigen Leerstands: Wo Wohnungen belegt sind, fließen Mieteinnahmen. „Nichts ist für einen Vermieter teurer als eine Wohnung, die nicht genutzt wird“, erklärt Oelze. Deshalb läge es auch im Interesse der Wobau, den eigenen Mietern attraktiven Wohnraum anzubieten. Und so investiert die Wobau seit bereits vielen Jahren jährlich eine oft siebenstellige Summe, um Gebäude und das Wohnumfeld zu modernisieren. Was dann zwar oft mit einer entsprechenden Mieterhöhung einher geht, aber eben auch eine bessere Lebensqualität bedeutet. Und: Kredite muss die Gardelegener Wobau, die mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigt, seit vielen Jahren nicht aufnehmen, sondern finanziert diese Investitionen quasi vom eigenen Festkonto. [...]

Von Stefan Schmidt

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