Rauch stieg durch den Hausflur

Wohnblock an Gardelegener Otto-Nuschke-Straße: Matratze im Keller brennt

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Feuer im Wohnblock: Die im Keller brennende Matratze wurde gelöscht und der verrauchte Hausflur entlüftet.

Gardelegen – Zu insgesamt drei Einsätzen wurde die Gardelegener Feuerwehr im Laufe des Sonnabends gerufen. Nur in einem Fall brannte es tatsächlich.

Einmal löste die Brandmeldeanlage eines Supermarktes am Sonnabendnachmittag aus, und einmal die des Holzkontors an der Stendaler Chaussee.

Mit der Drehleiter wurden über die Balkone des Gebäudes die Wohnungen auf Verletzte überprüft.

Die Einsatzkräfte suchten das Gelände ab, aber es handelte sich um einen Fehlalarm, ebenso wie im Supermarkt. Um 22.02 Uhr ertönte die Sirene der Gardelegener Feuerwehr erneut. Diesmal mussten die Einsatzkräfte allerdings zu einem mehrstöckigen Wohnhaus an der Otto-Nuschke-Straße. Rauch hatte sich dort im gesamten Hausflur verteilt. Die Ursache war eine brennende Matratze im Gemeinschaftskeller des Wohnblocks. Die Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften vor Ort war, konnte den Brand zügig löschen.

An den Kellerwänden entstanden leichte Brandschäden. Der verrauchte Hausflur wurde entlüftet. Ein Mann wurde mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung vom Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Altmark-Klinikum gebracht. Insgesamt, so Feuerwehrmann Mirko Breitkreutz, reagierten die Bewohner des Wohnhauses „sehr besonnen“, so Breitkreutz gegenüber der AZ. In einem solchen Fall sei es richtig, die Wohnungstür verschlossen zu lassen und nicht durch den verrauchten Flur nach draußen laufen zu wollen. Stattdessen solle man ruhig bleiben und möglichst auf den Balkon gehen. Die Feuerwehr konnte die Anwohner auf den Balkonen beruhigen und die Lage schildern. Außerdem wurden scheinbar unbewohnte Wohnungen sicherheitshalber von der Drehleiter aus über die Balkone geprüft.

Wieso die Matratze in Brand geriet, sei laut Polizei noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

VON HANNA KOERDT

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