Brand fordert zwei Haustierleben / Wohnung vorerst unbewohnbar

Im Wohnzimmer bricht Feuer aus: Hund stirbt trotz Wiederbelebung

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Dicker, dunkler Rauch kam aus der Tür und allen Fenstern der Wohnung an der Rudolf-Breitscheid-Straße. Der Brand brach im Wohnzimmer aus. Die Feuerwehr hatte ihn schnell unter Kontrolle.

koe/it Gardelegen. Gegen 11.30 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Gardelegener Rudolf-Breitscheid-Straße zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr war schnell mit drei Fahrzeugen vor Ort. Dort brannte es in einer Wohnung im Erdgeschoss.

Die Wohnungsinhaberin war nicht da, erschien aber einige Minuten nach Eintreffen der Brandbekämpfer und Polizei am Brandort. Nach eigenen Angaben habe sie ihre Wohnung gegen 10.45 Uhr verlassen.

Die Kriminaltechnische Untersuchung des Brandortes ergab, dass das Feuer im Wohnzimmer ausgebrochen ist. Alle Räume und das Inventar wurden laut Feuerwehreinsatzleiter Mirko Breitkreutz durch die starke Rauchentwicklung so beschädigt, dass sie unbrauchbar und die Wohnung vorerst unbewohnbar ist. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 30.000 Euro.

Tragischer Ausgang für den Hund: Trotz Wiederbelebungsversuchen der Feuerwehr starb er durch den eingeatmeten Rauch.

Besonders traurig für die Bewohnerin ist nach ihren Aussagen aber der Verlust ihrer beiden Haustiere. In der Wohnung befanden sich keine Personen, aber ein Vogel und ein Hund. Den Hund versuchten die Feuerwehrmänner noch mit einer Herzdruckmassage und einer Beatmung durch eine Sauerstoffflasche wiederzubeleben, doch er starb – er war dem Rauch wohl doch zu lange ausgesetzt. Andere Mietwohnungen im Haus wurden nicht betroffen. Die Ermittlungen zur Brandursache gehen in alle Richtungen und dauern an. Hinweise auf Brandstiftung durch Dritte gibt es nach bisherigem Ermittlungsstand allerdings nicht.

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