Hauptausschuss stimmt Ausbau Burgstraße zu / Kostenbeteiligung Wasserverband nachgefragt

„Wirklich eine exorbitante Summe“

Die Fläche zwischen Wächterstraße und Klingberg wird auch heute schon zum Parken genutzt, ist aber noch unbefestigt. Die Befestigung soll im Zuge des Ausbaus der Burgstraße in diesem Jahr erfolgen.

Gardelegen. Auch der städtische Hauptausschuss stimmte am Dienstag dem grundhaften Ausbau der Burgstraße in Gardelegen zu, und zwar einstimmig. Dennoch gab es vorab einige Nachfragen – vor allem von Mandy Zepig (SPD).

Ihre erste Frage, ob die Fläche zwischen Wächterstraße und Klingberg, die als Parkplatz befestigt werden soll, der Stadt gehöre, konnte Bauamtsleiter Engelhard Behrends mit einem knappen „Ja“ beantworten. Etwas anders sah es bezüglich der Kostenbeteiligung durch den Wasserverband Gardelegen an dieser Gemeinschaftsmaßnahme aus, die in einer entsprechenden Vereinbarung festgelegt wurde. Diese besagt, dass „der Wasserverband 50 Prozent der anteiligen Straßenbaukosten zur Herstellung der konstruktiven Oberflächenbefestigung im Bereich seiner Rohrgräben sowie einen Anteil von 50 Prozent der Kosten für die archäologische Begleitung der Baumaßnahme“ zu tragen habe. Und diese 50 Prozent erschienen Zepig zu wenig. Denn wenn die Stadt sich an der Maßnahme nicht beteiligt hätte, so ihre Meinung, hätte der Wasserverband, der nach Verlegung der neuen Rohre die Straße ja auch wieder schließen müsste, diese Kosten ja auch 100-prozentig tragen müssen.

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Von Elke Weisbach

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