Sanierung der alten B 188 startet erst nach den Sommerferien / Stadt und Wasserverband bauen auch

Winterbaustelle auf der Weteritzer

Die Weteritzer Landstraße in Gardelegen soll in diesem Jahr saniert werden. Die Bauarbeiten beginnen aber erst nach den Sommerferien. Mit der Konsequenz, dass es vermutlich eine Winterbaustelle geben wird. Foto: Schmidt

Gardelegen. Der Bau der Weteritzer Landstraße in Gardelegen beginnt erst nach den Sommerferien. Das teilt die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich Nord in Stendal, mit. Der Baubeginn sei „für Anfang September 2014 vorgesehen“, heißt es dort.

Die Landesstraßenbaubehörde ist die so genannte Vergabestelle für diese umfangreiche Baumaßnahme. Soll heißen: Die Stadt – sie saniert die Nebenanlagen – und der Gardelegener Wasserverband, der die maroden Leitungen erneuert, hängen sich quasi an diese Maßnahme an, die Vergabe für die einzelnen Leistungen erfolgt zentral in Stendal.

Der Wasserverband ist es vor allem, der von einer Sanierung der Weteritzer Landstraße – es handelt sich um die alte B 188 vom Krankenhaus-Kreisel aus stadtauswärts in Richtung Mieste – profitiert. Denn erneuert werden sollen alle Trinkwasserleitungen sowie einige Schmutzwasserleitungen.

Die Fahrbahnsanierung auf einer Länge von genau 668 Metern übernimmt die Landesstraßenbaubehörde. Dies ist der Bereich zwischen Ortseingangsschild und Kreisel. Die Stadt baut parallel einen kombinierten Geh- und Radweg zwischen Ortseingang und dem Abzweig zum Ziepeler Weg. Die Kosten für diese Baumaßnahme werden anteilig aufgeteilt.

Eigentlich war geplant, die Weteritzer Landstaße bereits im Juni – also in diesen Tagen – in Angriff zu nehmen. Die Verschiebung auf September, von der gestern weder Stadt noch Wasserverband etwas wussten, könnte bedeuten, dass die viel befahrene Verbindung zu einer Winterbaustelle wird. Denn die Bauzeit wird wohl etwa fünf Monate betragen.

Die Umleitung für Autofahrer erfolgt dann stadtauswärts über die Ackendorfer Landstraße und die Gardelegener Umgehung weiter in Richtung Mieste – und in umgekehrter Richtung.

Von Stefan Schmidt

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