Betrieberfirma feierte mit Besuchern aus Lindstedt und Kassieck „Landfest Rückenwind“

Windkpark nun offiziell in Betrieb

Neugierige Blicke hinter die Kulissen einer Windkaftanlage. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit. Foto (3): Wölkert

wöl Lindstedt/Kassieck. Insgesamt 14 der geplanten 16 Windenergieanlagen in den Gemarkungen Lindstedt und Kassieck stehen bereits und speisen Energie ins Stromnetz ein.

Für die Firma Enercon, den Förderverein Historische Region Lindstedt und den Sportverein Kassiecker Haie Grund genug, unter dem Motto „Landfest Rückenwind“ die Inbetriebnahme des Windparks zu feiern.

Sonntagswetter und kostenlose Bewirtung sorgen dafür, dass zahlreiche Gäste der Einladung folgten. Begrüßt wurden sie vom Männergesangverein 1835 Lindstedt musikalisch und von Windpark-Projektleiterin Angelika Kobold mit freundlichen Worten. Sie gab einen kurzen Abriss über Planung und Bau der Windparkanlage und bedankte sich für die Zusammenarbeitet mit der Firma, die anlässlich des Tags des offenen Denkmals einen umweltfreundlichen Pendel-Service – wahlweise per Kremser oder Elektroauto – zwischen der neuen Windkraftanlage und dem alten Gutshof in Lindstedt eingerichtet hatte. Marcel Heins vom Förderverein Historische Region Lindstedt bot dort den Gästen stündliche Vorträge an. Ortsbürgermeisterin Kati Lembke berichtete aus der Sicht der Anwohner, die die Windräder „jeden Tag vor der Nase haben“, über die Vor- und Nachteile der Windkraftanlage. „Inzwischen haben wir uns mit dem Zustand ganz gut arrangieren können“, meinte sie. Das liege bestimmt nicht zuletzt an der finanziellen Beteiligung, mutmaßte Lembke, die ein „ganz große Hoffnung“ hat: „Dass die früher oder später erzielten Steuereinnahmen nicht einfach so im Stadtsäckel von Gardelegen verschwinden, sondern zum großen Teil in die Ortsteile Lindstedt und Kassieck zurückfließen werden“. Nach all den vielen Worten bekamen die Gäste dann selbst einmal Gelegenheit, Blicke in eine Windkraftanlage zu werfen und technischen Daten zu erfragen. Die Kinder vergnügten sich derweil an einer Schmink- und Bastelstation, auf einer Hüpfburg oder beim Bogenschießen. Gegen Hunger und Durst war mit Getränken und Imbiss vorbildlich gesorgt. Und so mancher Besucher nahm danach die Gelegenheit zu einer Kremserfahrt zum Gutshof wahr.

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