Besucher interessieren sich für Radtourismus

Wieder mehr Touristen in Kalbe

Burg in Kalbe
+
In Kalbe gibt es wieder mehr Besucher.
  • Ina Tschakyrow
    VonIna Tschakyrow
    schließen

Es gibt nach den coronabedingten Einschränkungen wieder mehr Touristen in der Einhheitsgemeinde Kalbe. In der Mildestadt gab es schon Stadtführungen. Nachgefragt werden vor allem Radtouren.

Kalbe – Sie merke, dass es mit dem Tourismus wieder losgeht, sagt Jessica Baldauf, die Leiterin der Tourist-Info in Kalbe. Seit einiger Zeit hat sie in der Tourist-Info wieder jeden Tag Gäste, die Kalbe und die Einheitsgemeinde besuchen wollen. Deswegen fragen viele zunächst nach einem Stadtplan und danach, „was sie hier alles machen können“, sagt Jessica Baldauf. Viele der Besucher sind am Radtourismus interessiert und wollen die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden. „Viele fragen aber auch nach den Hansestädten Gardelegen, Salzwedel und Stendal“, so die Tourist-Info-Leiterin, wobei Salzwedel favorisiert werde. In Kalbe bekommen die Touristen von Jessica Baldauf die Vorschläge, sich die Burg und das Burg- und Heimatmuseum anzuschauen sowie den Hausmannsturm hinaufzusteigen. „Es gibt nicht oft die Möglichkeit, Kalbe von oben zu sehen“, so Jessica Baldauf, sondern nur dann, wenn die Ehrenamtlichen im „Alten Wachhaus“ vor Ort sind und das Museum geöffnet hat. In der Einheitsgemeinde ist in Zethlingen die Langobardenwerkstatt beliebt, ebenso die Milde-Biese-Aland-Radtour, die besonders schön von Schenkenhorst bis zum Goliath immer entlang der Milde verläuft. Für individuelle Stadtführungen, die Wolfgang Lüttge durchführt, gab es schon etwa fünf Anfragen. Ebenso gab es schon eine Anfrage für den Besuch des Schulmuseums im Kulturhaus, sagt Jessica Baldauf. Viele der Gäste, die in die Tourist-Info im Kalbenser Rathaus kommen, sind drei bis fünf Tage in der Mildestadt. Es sind Gäste in den Hotels und auch in Ferienwohnungen.

Jessica Baldauf erzählt, dass der Tourismus auch in anderen Regionen in der Altmark wieder zunehme. Regelmäßig gibt es Online-Meetings mit dem Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART), an dem die Tourist-Info-Leiter der beiden Landkreise teilnehmen, um sich auszutauschen. Und so wurde deutlich, dass der Tourismus vor einigen Wochen zunächst „schleppend“ wieder losging und es jetzt wieder mehr werde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare