Geschäftsführer Wolfgang Oelze von der Wohnungsbaugesellschaft resümiert vergangene Jahre

Wenig Leerstand und viel saniert in Gardelegen

Ein Wohnblock
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Der Wohnblock an der Gartenstraße erhielt Aufzüge.
  • Ina Tschakyrow
    VonIna Tschakyrow
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Wenig Leerstand hat die Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft, die in den vergangenen Jahren viele Objekte modernisieren konnte.

Gardelegen / Letzlingen – 1407 Wohnungen hat die Gardelegener Wohnungsbaugesellschaft im Bestand, informierte Geschäftsführer Wolfgang Oelze am Montagabend bei der Stadtratssitzung im Letzlinger Kulturhaus. An diesen Objekten ist „in den letzten fünf Jahren viel passiert“, erklärte Oelze. Es gab drei größere Investitionen: Das Gebäude an der Straße der Freundschaft 10 bis 12, der Seitenflügel des Großen Hospitals in dem sich der Gardelegener Wasserverband an der Philipp-Müller-Straße 2 bis 4 befindet sowie ein Gebäudekomplex an der Sandstraße 9, wo sich die ehemalige Kreisvolkshochschule befand, und wo die Wohnungsbaugesellschaft noch das hintere Gebäude von der Stadt gekauft hat, wurden umfassend saniert. Weiterhin wurde „nach langem Überlegen“, so der Geschäftsführer, an der Gartenstraße mit dem Aufzugsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt alle 110 Wohnungen „barrierearm erreichbar“ gemacht sowie Aufzüge angebaut.

Dadurch gebe es insgesamt 200 Wohnungen, die „stufenfrei zu erreichen sind“. Damit sei insgesamt „das Maß erreicht, um der Bevölkerungsentwicklung gerecht zu werden“, erklärte Wolfgang Oelze. Weitere Sanierungen fanden an der Ernst-von-Bergmann-Straße statt, wo marode Balkone erneuert wurden und die Fassade gedämmt wurde, an der Immanuel-Kant-Straße, wo an den Längsseiten eine Wärmedämmung erfolgte, an der Bertolt-Brecht-Straße, wo gedämmt und Keller trocken gelegt wurden, an der OdF-Straße, wo fünf Wohnblöcke mit neuer Farbe gestrichen wurden, an der Sandstraße, wo Keller eines Gebäudes trocken gelegt wurden und wo an der Hausnummer 61a Balkone in den Hinterhöfen angebracht wurden und das Bürogebäude an der Rudolf-Breitscheid-Straße, welches mit Balkonen ausgestattet und gedämmt wurde und einen barrierefreien Zugang erhielt.

„Es wurde also viel geschafft in den vergangenen Jahren“, resümierte Wolfgang Oelze. Das war aber nur möglich, erklärte der Geschäftsführer, weil es einen geringen Leerstand der Objekte gibt. Der Leerstand lag im vergangenen Jahr bei 4,2 Prozent. „Aktuell sind wir bei 3,13 Prozent“, informierte er. Das liege auch daran, dass die Miete gering ist. Diese liegt bei 4,35 Euro pro Quadratmeter und damit noch unter dem Durchschnitt von 4,58 Euro pro Quadratmeter im Altmarkkreis Salzwedel. In den vergangenen 15 Jahren gab es „keine richtige Mieterhöhung“, nur bei Sanierungen, aber auch dann wurde darauf geachtet, dass diese „nicht über eine bestimmte Grenze“ für Gardelegen hinausgeht.

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