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Verstärkter Wunsch nach Fahrradschuppen

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Von: Stefan Schmidt

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Wäscheleine vor Wohnhaus
An der Sandstraße 19 bis 21 werden die Außenanlagen modernisiert © Stefan Schmidt

Es gibt bei Mietern der Gardelegener Wobau immer mehr Wünsche nach Fahrradschuppen.

Gardelegen – Über viele Jahre hinweg hat der größte Vermieter in Gardelegen, die kommunale Wohnungsbaugesellschaft, kurz Wobau, einen Großteil ihrer mehr als 1400 Wohnungen aufgewertet. Und zwar, indem Balkone an die Neubauten angebaut wurden. Dadurch erhöhte sich die Wohnqualität, bei schönem Wetter können die Mieter seitdem auch mal draußen sitzen und die frische Luft genießen. Fast alle Neubaublöcke der Wobau sind mittlerweile mit solchen Balkonen ausgestattet worden.

Wie Wolfgang Oelze, der Geschäftsführer der Wobau – schon unter seinem Vorgänger Günter Hoop wurde das Balkon-Projekt angeschoben – erklärt, bemüht sich der Groß-Vermieter nun, auf anderer Ebene für eine erhöhte Wohnqualität zu sorgen. „Wir bekommen immer mehr Anfragen nach Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder“, sagt er. Deshalb werde künftig vermehrt in Fahrradschuppen und Ähnliches investiert. Denn die bisher klassische Unterstellmöglichkeit für Zweiräder, nämlich der Keller, hat nach und nach ausgedient. Vielen Mietern ist es mittlerweile zu mühselig, die Drahtesel die Stufen hinauf- und hinunterzuschleppen. Zumal immer mehr – vor allem ältere – Mieter mit E-Bikes, also Elektrofahrrädern, im Stadtgebiet unterwegs sind. Und die sind deutlich schwerer als herkömmliche Fahrräder.

Ein solcher Fahrradschuppen soll auch auf dem Gelände an der Sandstraße 19 bis 21 in Gardelegen entstehen. Das kündigt Wolfgang Oelze an. Auch dort sind die Räder bisher im Keller untergebracht. In diesem Bereich sollen die Außenanlagen erneuert werden, Bestandteil dieser Maßnahme wäre dann auch die Errichtung eines Fahrradschuppens. An der Sandstraße 19 bis 21 sind 50.000 Euro an Investitionen für dieses Jahr eingeplant, teilt Wolfgang Oelze nach der jüngst stattgefundenen Aufsichtsratssitzung mit.

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