Investitionen im Drossel- und Finkenweg, Klingberg, Wiesenweg, am Klärwerk und Wasserwerk

Wasserverband plant verschiedene Baumaßnahmen

Der Wasserverband plant dieses Jahr einige Vorhaben. Die Maßnahme im Klingberg hat bereits begonnen.
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Der Wasserverband plant dieses Jahr einige Vorhaben. Die Maßnahme im Klingberg hat bereits begonnen.

Gardelegen – Der Gardelegener Wasserverband plant verschiedene Maßnahmen, wie der Technische Leiter Karsten Scholz bei der Verbandsversammlung informierte. Einige der Bauvorhaben werden bereits umgesetzt oder beginnen bald.

Beendet werden konnte die Arbeiten im Drossel- und Finkenweg im Ortsteil Lindenthal. Dort wurden jeweils eine Trinkwasserversorgungsleitung sowie ein Schmutzwasserkanal und die Hausanschlussleitungen sowie Hausanschlüsse erneuert.

Begonnen hat bereits die Baumaßnahme im Klingberg, die gemeinsam mit der Stadt durchgeführt wird. Dort werden die Schmutzwasserhausanschlüsse erneuert. Geplant war eine Investition in Höhe von 127 000 Euro. Erwartet wird nach dem Submissionsergebnis ein Investitionsaufwand von 82 000 Euro, wie Karsten Scholz berichtete.

Weiterhin ist ein Ersatzneubau der Trinkwasserversorgungsleitung und des Schmutzwasserkanals im Wiesenweg in Gardelegen vorgesehen. Im Investitionsplan waren für die Arbeiten im Bereich Schmutzwasser 249 000 Euro eingestellt und für Trinkwasser 130 400 Euro. Nach dem Submissionsergebnis wird nun ein Investitionsaufwand für den Bereich Schmutzwasser in Höhe von 148 000 Euro und im Bereich Trinkwasser in Höhe von 96 000 Euro erwartet. In dieser Woche beginnen dafür bereits die vorbereitenden Maßnahmen, informierte der Technische Leiter.

Es ist zudem die Erneuerung der Schlammaustragsfördereinrichtung der Zentrifuge auf der Kläranlage in Gardelegen sowie der Einbau einer Trogförderschnecke geplant. Hier erhöhten sich hingegen die Kosten nach der Ausschreibung von insgesamt 34 000 auf 42 000 Euro.

Karsten Scholz teilte weiter mit, dass die Filterkessel am Wasserwerk Wiepke saniert werden sollen. Zunächst sollten beide Filterkessel regeneriert werden, was 76 000 Euro gekostet hätte. Nun ist aber geplant, einen Filterkessel neu zu kaufen und nur den zweiten Filterkessel zu regenerieren. Das kostet insgesamt 93 000 Euro. Karsten Scholz begründete das unter anderem damit, dass die Regeneration beider Filterkessel mehrere Monate dauern würde, weil die Firmen momentan ausgelastet sind.

Der Wasserverband plant zudem die Sanierung der Zulaufgerinne und die Erneuerung des Zulaufrechens in der Kläranlage Mieste. Dafür ist eine Mittelverschiebung im Investitionsplan für dieses Jahr notwendig, wie Karsten Scholz erläuterte. Die Mitglieder der Verbandsversammlung stimmten dafür.  it

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