Forschertag in der „Krümelkiste“: Mädchen und Jungen der Bambi-Gruppe experimentierten mit Wasser, Eis und Ei

Ei in der Wasserschüssel: „Es wird nass“

Schwimmt, sinkt oder platzt das Ei, wenn es in eine Schüssel mit Wasser gegeben wird? Unter anderem dieser Frage gingen die Mädchen und Jungen der Bambi-Gruppe am Mittwoch mit ihrer Erzieherin Inge Blume nach. Fotos (3): Weisbach

Gardelegen.

Wenn ein rohes Ei in eine Schüssel mit Wasser gelegt wird, was passiert? Unter anderem dieser Frage gingen am Mittwochvormittag die Mädchen und Jungen der Bambi-Gruppe in der Gardelegener integrativen Kindertagesstätte „Krümelkiste“ nach, die sich seit Juni vergangenen Jahres „Haus der kleinen Forscher“ nennen darf. Seitdem ist einmal im Monat Forschertag, worauf sich die Kinder schon immer sehr freuen. Und auch am Mittwoch machten sie eifrig mit und entdeckten viel Neues.

Selina sagte auf die anfangs genannte Frage: „Das Ei platzt.“ Collin meinte: „Es geht unter.“ Jeremy erklärte: „Das Ei schwimmt.“ Und Jannes vermutete zurecht: „Es wird nass.“ Doch wer hatte Recht? Ganz gebannt schauten die Mädchen und Jungen der Bambi-Gruppe in der Gardelegener integrativen Kindertagesstätte „Krümelkiste“ am Mittwochvormittag ihrer Erzieherin Inge Blume auf die Hände, die das Ei ins Wasser plumpsen ließ. Schnell sank es auf den Boden. Man gut. Wäre es nämlich geschwommen, wäre das Ei schon alt und ungenießbar. So aber zeigte es, dass es noch frisch war. Und dennoch ließen die künftigen Schulanfänger das Ei im Anschluss noch schwimmen. Denn als Inge Blume ganz viel Salz ins Wasser gab – das dann laut der Kinder aussah wie „Nebel „ und „kalte Milch“ –, schwebte es Richtung Wasseroberfläche.

Diese Experimente haben gleich funktioniert. Aber es gab auch einiges, das erst mehrfach probiert werden musste, bevor das gewünschte Ergebnis zu sehen war. Das war beispielsweise beim Eiswürfel angeln der Fall. Dabei erwiesen sich die Eiswürfel am Anfang als viel zu groß. Einige Überlegungen später und viel kleiner konnten sie dann doch mittels Bindfaden, der auf den Eiswürfel gelegt und mit Salz bestreut wurde, nach einigen Minuten hoch gehoben werden. Das freute Klein und Groß. Einen kleinen Wasservulkan gab es auch noch zu bestaunen. Und am Ende ihrer Entdeckungsreise lernten die Kinder noch, dass sich auf einem randvoll gefüllten Glas, in dem sich ein Eiswürfel mit Wasser befindet, ein kleiner Wasserberg bildet und das Wasser auch nicht überläuft, wenn das Eis schmilzt.

Von Elke Weisbach

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